„Eine ganz besondere Reise in Aotearoa“ oder „Wie aus Freunden eine Familie wird“

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Ein Flug nach Neuseeland ist so ziemlich der längste Weg, den man von Europa aus in eine Richtung zurücklegen kann.

Man fliegt dabei zweimal durch die Nacht durch. Man lässt Europa, Asien und Australien hinter sich. Am ersten Zwischenstopp bei den „Habibis“ in den Emiraten darf man sich als Kettenraucher über einen raucherfreundlichen Flughäfen freuen und als Nichtraucher kann man sich zumindest ein paar Stunden lang beim „Ölscheich-schauen“ die Zeit vertreiben, während deren afrikanische und asiatische Sklaven einem den Boden vor den Füßen blankpolieren. Am zweiten Zwischenstopp in Australien reicht der Sauerstoffgehalt im Hirn im Idealfall noch dazu aus um ein wenig vor sich hin zu spekulieren, ob denn dort hinter dem Ende der Landepiste wohl ein paar Kängurus herumhoppeln würden. Von Australien aus ist dann noch der letzte mehrstündige Teilflug über die so genannte Tasman-See zu überstehen. Endlich am Flughafen Auckland angekommen muss man dann nur noch die Immigration, den Zoll und die Quarantäne durchmachen. Hat man auch das geschafft, schleppt man sich und sein Gepäck schließlich mit zittrigen Knien durch ein letztes großes Loch in der Wand…

Ist man vor 30 Stunden in Europa noch frisch und munter und voll guter Gefühle in ein schickes, frisch aufgeräumtes Flugzeug gestiegen, so fühlt man sich jetzt, als ob man gerade aus dem Verdauungskanal eines riesigen Monsters ausgeschieden wurde. Die brennenden und roten Augen nehmen gerade noch eine erwartungsvoll wartende Menschenmenge hinter einer Absperrung war und dann realisiert man mit der letzten verbleibenden Energie: „Ich hab´s geschafft, das muss Neuseeland sein.“

So war es mir selbst noch vor ein paar Wochen gegangen und so ähnlich muss es auch für unsere Freunde gewesen sein, als Wyn und ich sie am Flughafen in Auckland abgeholt haben. Die Freude war riesig und wir alle waren sehr gerührt. Allen voran Wyn, als sie mit Demut erfüllt realisierte: „Sind die wirklich wegen mir, meiner Familie und meiner Kultur um die halbe Welt geflogen…?“. Eines wussten wir dabei aber schon genau und wir wollten auch persönlich und mit allem Einsatz dafür Sorge tragen: dass jede/r Einzelne von unseren angereisten Freunden in Aotearoa reich beschenkt werden sollte.

Ich war sehr glücklich, zuerst meine Mutter und dann unsere Freunde in die Arme zu nehmen. Alle waren da, und bis auf eine Ausnahme alle mit Gepäck. „Jetzt aber schnell ins Quartier!“, hieß es dann, damit sich die Angekommenen ein wenig erholen, erfrischen und bei unserem ersten gemeinsamen Abendessen aufpäppeln konnten. Für diese Nacht hatte noch jeder seine eigenen vier Wände – in den kommenden Wochen sollte das ja dann grundlegend anders sein…

Dem Jetlag gaben wir gar nicht erst Raum und Zeit, das ist erfahrungsgemäß das Beste. So ließen wir schon am nächsten Morgen die Großstadt Auckland hinter uns und machten uns auf die ca. vierstündige Fahrt nach Matatá. Dort wollten wir die erste gemeinsame Woche auf Wyns Marae Umutahi verbringen um uns miteinander, mit der Familie, mit dem Leben auf dem Marae und einigem mehr vertraut zu machen.

Alle waren gut drauf, angetan vom sommerlichen Wetter und vor allem beeindruckt von der Weite und dem Überfluss an Landschaft. Ich erinnere mich zudem sehr gut an das große „Aaaah“ und die ebenso großen Augen von allen, als plötzlich knapp vor unserem Ziel zum ersten Mal der mächtige und blau strahlende, pazifische Ozean zu unserer Linken sichtbar wurde. „An diesen Anblick dürft Ihr Euch ruhig gewöhnen.“, sagte ich, denn die nächsten Wochen sollten wir fast die ganze Zeit in der Nähe des Meeres verbringen.

Wir machten noch einen kurzen Stopp am Strand um ein kleines Briefing für das erste Powhiri (Willkommenszeremonie) auf einem Marae auszugeben, das unseren Freunden nun unmittelbar bevorstand und ihr direkter Einstieg in eine völlig neue Welt sein sollte. Als wir uns dann wirklich dem Marae näherten, erreichte die Konzentration und auch die Anspannung bei allen einen ersten Höhepunkt…

Wir fuhren vor das Marae und stiegen aus dem Auto aus. Zuerst einmal alles im Auto lassen und vor dem Tor zusammenkommen – die Frauen vorne die Männer hinten. Drüben hinter dem Badehaus sah man noch jemanden schnell Richtung Wharenui flitzen und dann war es plötzlich soweit:

Unsere Gäste hören zum ersten Mal in ihrem Leben das Karanga, den Willkommensruf auf das Marae – traditionsgemäß von einer der Ältesten des Stammes gesungen, in unserem Fall von einer Tante Wyns. Langsam setzen wir uns als Gruppe in Bewegung und gehen auf das heilige Ahnenhaus zu – ein höchst bewegender und berührender Akt für alle von uns.

(Wer gerne einmal ein Karanga hören möchte, kann kurz auf  folgenden Link klicken und dann weiterlesen)

Ich erinnere mich noch ganz genau an mein erstes Powhiri, als ich damals mit Tränen in den Augen und mit Gänsehaut auf das Wharenui zugegangen bin. Ich bin mir sicher, genauso war es für unsere Gäste am Umutahi Marae und es bleibt bestimmt auch für sie eine ewig währende Erinnerung. Für uns als Gastgeber war es mindestens genauso speziell und berührend – immerhin hatten wir uns als Familie lange auf diesen Moment vorbereitet. Eine Mischung aus Freude, Demut, Stolz und spannungsvoller Erwartung – allen Beteiligten stand etwas vollkommen Neues bevor.

Als wir dann einer nach dem anderen in den „Mutterleib“ des Wharenuis eingetreten waren, stand man sich plötzlich gegenüber. Auf der einen Seite die Maoris – Kinder, Erwachsene, Alte – stoisch die neuen Gäste musternd. Auf der anderen Seite unsere Gäste mit uns – in innerer Aufregung, demütige und vorsichtige Blicke auf das innere des Wharenuis, die Ahnengalerie und die Gastgeber werfend. Mit beiderseitigen Gebeten, Ansprachen und Gesängen bewegte man sich sodann durch das Protokoll und Schritt für Schritt energetisch aufeinander zu. Ich erinnere mich noch sehr gut an das höchst gekonnte und zugleich launige Whaikorero (formale Rede durch einen Ältesten, in der u.a. alle Register der traditionellen Rhetorik, der Gestik, des Humors und der bildhaften Sprache gezogen werden), mit dem Wyns Onkel „Uncle“ Nanu den Besuch unserer Freunde gewürdigt und herzlich willkommen geheißen hat. Mit dem allseitigen Hongi beschlossen wir die Zeremonie im Wharenui und besiegelten so den Familienzusammenschluss.

Die Willkommenszeremonie war der Auftakt für eine ganz spezielle und schöne Zeit, die uns allen zusammen bevorstand. Vielleicht hat der eine oder andere am Anfang noch Zweifel gehabt, dass diese Gruppe von Menschen, die sich gerade erst kennen gelernt haben, jetzt plötzlich eine Familie sein soll. Aber die Maoris wissen schon ganz genau, wie das geht und so hat es Wyns Familie auch allen Beteiligten leicht gemacht, ganz anzukommen und mit der Whanau zusammen eins zu werden. Der energetische Teil geschah zuerst im Wharenui. Und dann ging man – wie es sich gehört – zum geselligen Teil über, dem Festessen im Wharekai. Bei unserem ersten gemeinsamen Mahl legte Wyns Familie die kulinarische Latte für die nächsten drei Wochen schon einmal recht hoch.

Nach dem Essen richteten wir uns zum ersten Mal als Gruppe auf die Nacht im Wharenui ein. Matratzen und Pölster beziehen…Wer schläft wo und neben wem?…Wo kommen unsere Koffer hin?… All das sollte in den kommenden drei Wochen eine schöne Routine bekommen, je mehr wir als Gruppe zu einem gemeinsam funktionierenden Organismus wurden und gleichzeitig das Leben auf dem Marae immer mehr verstehen und handzuhaben lernten.

Vor dem Schlafengehen noch ein gemütliches Beisammensein, allgemeines Kennenlernen und eine Abendandacht mit Gebeten und Gesang. Und dann wurde es finster und die Stimmen immer leiser. Noch ein stilles Gebet der Dankbarkeit und bald schon teilten wir zum ersten Mal als Gruppe unsere Träume, als wir im Schoße der Ahnen friedlich eingeschlafen waren. Es war ein unvergesslicher Tag für uns alle und ein höchst gelungener Auftakt für unser Projekt!

Die Tage auf Umutahi waren füllig, kurzweilig, abwechslungsreich, intensiv, lehrreich, lustig, emotional, gesellig, harmonisch, familiär und vor allem in jeglicher Hinsicht heilsam für uns alle zusammen – für „Tangata Whenua“ (Gastgeber) und Gäste gleichermaßen, da gab es keine Trennung mehr, nur eine Familie.

Der gemeinsame Alltag auf dem Marae und das Schlafen unter einem Dach zeigte seine verbindende und harmonisierende Wirkung. In der gemeinsamen Heilarbeit gingen wir auf eine Ebene, die uns als Seelen alle verbindet. Dort wurde nicht nur geheilt, sondern auch das gegenseitige Vertrauen genährt und vertieft. Dort wurden energetische Brücken von Herz zu Herz, von Mensch zu Mensch und von Volk zu Volk gebaut. In den gemeinsamen Zeremonien baute sich unser Einklang mehr und mehr auf und wir konnten auch immer mehr verschiedene Energien miteinander verweben. Auf unseren Ausflügen durften wir gemeinsam die Schönheit der Schöpfung bestaunen, genießen und unser Menschsein als Teil des großen Ganzen wahrnehmen. Auf den heiligen Plätzen spürten und ehrten wir die Präsenz der Ahnen und der Naturkräfte. In unseren reichhaltigen Zusammenkünften mit Heilern und anderen schönen Menschen fühlten wir uns gemeinsam beschenkt und auch sehr geehrt. In vielen Gesprächen kamen wir uns untereinander näher und durften uns selbst in unserem Gegenüber wieder erkennen. Wir lachten miteinander und wir weinten miteinander. Wir betrauerten miteinander als Familie den Tod eines Freundes zuhause. Und wir freuten uns gemeinsam über all die Geschenke und die große Fülle, die in jeglicher Hinsicht da war. Die Präsenz der vielen Kinder wirkte bei all dem auflockernd, belebend und verbindend auf uns alle. Sie waren ein gewichtiger Teil des Ganzen und ohne sie wäre es nicht dasselbe gewesen.

So öffneten wir unsere Herzen immer mehr füreinander, für das Schöne und den gemeinsamen Heilungsprozess. Das Gute dabei war, dass dieser Prozess eigentlich gar kein großer „Prozess“ war und so sollte es über die gesamte Dauer unserer gemeinsamen Zeit bleiben.

Das Leben am Marae war nicht nur eine spezielle Erfahrung, sondern es wirkte auf uns alle beruhigend, ausgleichend und vor allem heilend. Umutahi und der ganze Clan haben uns und unseren Gästen eine lebensverändernde und bewusstseinserweiternde Erfahrung geschenkt und auch für die Familie von Wyn war es eine sehr schöne und tiefgreifende Erfahrung. Klar wussten Wyn und ich, dass es etwas Besonderes werden würde, aber die Realität hat die Erwartung mal wieder übertroffen.

Mit diesem Bewusstsein und ganz viel Dankbarkeit verabschiedeten wir uns von Matatá und nahmen diese Energie auf unsere Rundreise durch weitere Teile der Nordinsel mit. Mitgenommen haben wir auch Uncle Nanu und Wyns Tochter Bissy. Das war sehr gut, denn die beiden erfrischten und bereicherten das Geschehen auf ihre jeweilige Art. Unterwegs sollten wir zudem auch immer wieder durch Besuch und Gesellschaft von anderen besonderen Menschen beschenkt werden.

Ziel sowie geplanter und zeremonieller Höhepunkt unserer Reise war Cape Reigna, der nördlichste Punkt von Neuseeland und einer der heiligsten Plätze für alle Maori. In der indigenen Sprache wird Cape Reigna „Te Rerenga Wairua“ genannt, übersetzt ist das der „Absprungplatz der Geister“. Von dort aus treten gemäß dem traditionellen Maori-Glauben die Seelen der Verstorbenen ihre Reise nach dem Tod an – zuerst durch die Unterwelten und schließlich zurück zu ihrer mystischen Urheimat Hawaiki. Dort, weit oben im einsamen menschenleeren Norden der Insel, konzentrierten wir uns und alle Kräfte noch einmal auf eine gemeinsame Heilungs- und Friedenszeremonie für die Verstorbenen der Maori und aller anderen Völker dieser Welt. Die Natur zeigte sich einmal mehr in ihrer ganzen Kraft und Schönheit und so wurden wir wieder einmal erinnert, dass wir als Menschen nur kleine Zellen eines großen Organismus sind. Dankbar und erfüllt traten wir von dort wieder den Rückweg Richtung Süden an. Der Tag auf Cape Reigna wird jedem von uns in ewiger Erinnerung bleiben.

Weitere Höhepunkte der Reise waren die Urwälder, die traumhaften Strände auf beiden Seiten der Insel, die Begegnung mit den Delfinen, Te Miringa Te Kakara, Waitangi, Hokianga, die Gegend um Rotorua, u.v.m.

Auf unserer Reise lernten wir nicht nur die atemberaubende Vielfalt von Natur und Landschaften kennen, sondern wir bewegten uns zusammen durch die unterschiedlichsten Energien von einigen Maraes, verschiedenen Stämmen und mächtigen Kraftplätzen. Das Reisen als Familie, die Abstimmung auf einen gemeinsamen Essens- und Schlafrhythmus, das Betreten und Beziehen von Maraes und auch das gemeinsame rituelle Geschehen wurde dabei immer mehr zu einem natürlichen und harmonischen Ablauf. Wir durften unsere Gruppe in jeglicher Hinsicht als eine gut funktionierende Einheit wahrnehmen. So sollte es – wie oben bereits erwähnt – bis zum Schluss bleiben.

Und das wird – so glaube ich – auch für alle Beteiligten die größtmögliche Erfahrung bleiben, die uns diese Reise nur schenken hat können.

Wir haben es doch tatsächlich geschafft, den in unserer westlichen Welt so hochzelebrierten Individualismus und den Egoismus für eine geraume Zeit ein wenig zurückzustecken. Wir haben als Gruppe von erwachsenen Menschen drei Wochen lang immer in einem gemeinsamen Raum geschlafen und auch sonst alles geteilt bzw. zusammen gemacht. Das Programm, das wir gemeinsam absolvierten, war recht dicht, intensiv und manchmal vielleicht sogar anstrengend – spirituell, emotional und physisch. Die Gruppendynamik war dabei stets und ausschließlich positiv, es gab keinen nennenswerten Lagerkoller etc., keinen zwischenmenschlichen Stress und keine einzige Streiterei. Wenn immer jemand von uns einmal durch eine persönlich schwierigere Phase ging, wurde er oder sie von der Familie verständnisvoll aufgefangen und getragen. Es gab einen positiven Sog, der uns alle durch diese Erfahrung durchgetragen hat. Das alte Wissen um das Wesen einer funktionierenden Gemeinschaft, das die Maori zusammen mit ihren Ahnen als Schatz hüten und mit uns unaufdringlich, diskret und bedingungslos teilten, machte es möglich. Und ich gehe davon aus, dass diese Urerinnerung vom Stammesleben in der DNA aller Menschen drinsteckt bzw. angelegt ist und nur aktiviert werden möchte.

Auch wenn diese unsere Erfahrung für andere nichts Revolutionäres oder Hochspirituelles sein mag, so war es etwas Großartiges für uns und wir können alle sehr stolz darauf sein. Jeder einzelne von uns hat seinen maximalen Mut, das Vertrauen, den Willen, die Kraft, die Disziplin, den Glauben, die Hingabe, die Wertschätzung und die Liebe für das Wahrwerden dieser Erfahrung aufgebracht. Wir alle haben unsere Herzen, unseren Geist und unsere Arme geöffnet und diese Erfahrung zu- bzw. reingelassen. Und das Ganze ohne Zwang oder Druck. Ganz im Gegenteil, es war ein wahrer Genuss und etwas „Außer-Gewöhnliches“ für uns alle.

Was immer bei den schönen Abschlussansprachen am Vorabend der Abreise unserer Familie in Auckland zum Ausdruck gebracht wurde wurde, kann nicht beschreiben, was diese Reise für jeden einzelnen von uns wirklich bedeutet hat.

Drei Wochen zuvor waren wir als Freunde zusammen gekommen, jetzt gingen wir als Familie auseinander. Der Abschied am Flughafen war tränenreich, aber es waren Tränen der Freude und Dankbarkeit. Auch wenn wir wussten, dass die Rückkehr in die „Realität“ zuhause nach diesen drei Wochen für den/die einen oder anderen etwas schwierig werden könnte, so wussten wir auch das hier:

Wir haben zusammen für jeden von uns eine neue, alternative Realität erschaffen. Was wir erlebt haben, ist real und das kann uns niemand mehr wegnehmen. Wir wissen jetzt, dass die Utopie möglich ist, dass man trotz aller Verschiedenheit friedlich miteinander auskommen, jedem bedingungslos seine Wertschätzung geben und zusammen das Leben genießen kann. Und vor allem, dass wir nicht alleine sind. Denn eine Familie wie diese löst sich nicht nach drei Wochen wieder auf; sie bleibt energetisch bestehen und nährt uns weiter mit Freude, Hoffnung und guter Energie. Und die Erfahrung, die wir gemeinsam gemacht haben, lebt in unserem Herzen weiter und soll auch andere bereichern.

Ich kann sagen, dass unser interkultureller Familienzusammenschluss auch jegliche Erwartung übertroffen hat, die Wyn und ich gehabt hatten. Es war ja gewissermaßen schon ein Experiment und jetzt darf man das ja wohl sagen, wo alles so gut gegangen ist, wie wir uns das ausgedacht haben. Denn auch die Maori selbst machen so etwas nicht alle Tage, was wir gemacht haben, und auch für sie war es etwas ganz Besonderes und Außergewöhnliches.

Unser Plan ist also aufgegangen. Bleibt zu hoffen, dass uns so ein Unternehmen wieder einmal möglich werden darf. Und auch außerhalb Neuseelands sollte so etwas grundsätzlich machbar sein, würde ich meinen. Ich bin auf alle Fälle sofort wieder dafür zu haben.

Zum Schluss möchte ich allen Beteiligten danken, die diese Reise möglich gemacht und daran geglaubt haben. Allen voran Wyn und ihrer Familie (der biologischen und der erweiterten) für ihre authentische und bedingungslos gebende Haltung, für ihre Offenherzigkeit, Toleranz, Reife und für die gute Absicht, mit der sie uns die Tore zu ihrer Welt geöffnet haben. Danke allen Menschen und Orten, die uns in Neuseeland großzügig beschenkt haben. Danke allen unseren Besuchern von zuhause für ihren – wie schon erwähnt – großen Input in diese Erfahrung. Danke meiner eigenen Familie, die mich immer unterstützt und durch meine Mutter auch in Neuseeland vertreten war und das Ganze energetisch mitgetragen hat. Und danke allen anderen, die in der einen oder anderen Form zur Wegöffnung unseres Projektes beigetragen haben. Danke den Naturkräften, den Ahnen und allen Spirits von Aotearoa, die uns eingelassen, beschützt, begleitet und geführt haben. Und danke dem großen Geist, dass er uns alle zusammengerufen und uns das Privileg geschenkt hat, Teil dieser schönen Erfahrung zu sein. All das Schöne, das uns geschenkt wurde, soll sich multiplizieren, weiterfließen und zurückfließen. Tena Koe, Danke, Thank you!

So. Ich hoffe zu guter Letzt, dass die, die sich bis hierher durchgelesen haben, jetzt nicht so alt aussehen wie nach einem überstandenen Neuseelandflug. Wenn das der Fall sein sollte, dann macht bitte eine Pause, erholt Euch und wartet ein bisschen mit dem Anschauen der Fotos. Viel Vergnügen dabei! :-)  …Danke an dieser Stelle auch den eifrigen Fotograf/innen!

Hier ging es los und hier warteten wir auf unsere Freunde: Auckland - City of Sails

Hier ging es los und hier warteten wir auf unsere Freunde: Auckland – City of Sails

Ankunft am Flughafen

Ein Teil unserer Freunde/innen nach der Ankunft am Flughafen

Und am nächsten Morgen ging es aufs Land hinaus, in die Weite und in die Welt der Maori

Und am nächsten Morgen ging es auch schon aufs Land hinaus, in die Weite und in die Welt der Maori

und zum Meer

und ans Meer

Und dann bogen wir schon hier ein, Umutahi Marae

Und dann bogen wir schon hier ein, am Umutahi Marae

Das Tor war offen.

Das Tor war offen, das Powhiri konnte beginnen.

Vom Powhiri gibt es klarerweise kein Foto, aber ungefähr so sah es gleich danach aus. Essen im Wharekai.

Vom Powhiri gibt es klarerweise kein Foto, aber ungefähr so sah es gleich danach aus. Essen im Wharekai – natürlich mit allen bereits ausführlich beschriebenen  Köstlichkeiten.

ale zusammen vor dem Wharenui

alle zusammen vor dem Wharenui

Zusammenkunft im Wharenui

Zusammenkunft im Wharenui

vor dem Schlafengehen bzw. nach dem Aufstehen sieht es dort ca. so aus

vor dem Schlafengehen bzw. nach dem Aufstehen sieht es dort ca. so aus, diese Bild entstand jedoch in einem anderen Marae

immer mit dabei: unsere Rakaus

immer mit dabei: unsere Rakaus

Vor der Suche nach denselben im Wald

Vor der Suche nach denselben im Wald

die Einschulung am Gerät gab es mit viel Spaß und Kompetenz von Uncle Nanu

die Einschulung am Gerät gab es mit viel Spaß und Kompetenz von Uncle Nanu

...dazu noch ein paar andere Übungen zu unserer Ertüchtigung

…dazu noch ein paar andere Übungen zu unserer Ertüchtigung

mit Uncle Tepo

mit Uncle Tepo. Meine Mum hat das geschenk in Händen, das sie von Mum Raewyn bekam…

das über Neujahr entstandene Gemälde von Kaputerangi

das über Neujahr entstandene Gemälde von Kaputerangi

...und wie es dann zur gemeinsamen Realität für uns wurde

…und wie es dann zur gemeinsamen Realität für uns wurde

Das war auch ein ganz klarer Pflichtbesuch für uns!

Das war natürlich ein ganz klarer Pflichtbesuch!

<3

<3

Und noch einmal, weil´s so schön war!

Und noch einmal, weil´s so schön war!

Manuka Tutahi

Manuka Tutahi, das weit gereiste, ehrwürdige Wharenui

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im selbigen

Braemar Springs

Braemar Springs

_DSC3104

Sonnenaufgangsritual am Strand von Matatá

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...

Besuch von Heiler-Freunden am Marae

Besuch von Heiler-Freunden am Marae

Einschulung durch Wiremu

Einschulung durch Wiremu

Nalini stellt ihre Arbeit vor

Nalini stellt ihre Arbeit vor

"Hands on" mit Wyn

“Hands on” mit Wyn

David stellt seine Arbeit vor - vor allem Mirimiri

David stellt seine Arbeit vor – vor allem Mirimiri

Naturmedizin

Naturmedizin ala Maori

geheilt wurde aber auch so

geheilt wurde aber auch so

und so

und so

gemeinsame Arbeit im Wharekai

Spaß bei der gemeinsamen Arbeit im Wharekai

Essenszubereitung mit Einschulung des Nachwuchses

Essenszubereitung mit Einschulung des Nachwuchses

a true friend - Sherryl

immer mit dabei: Cheryl, a true friend and much more

und die Kids

und die Kids :-)

Abschied von Matatá

Abschied von Matatá

Waka Austria

Waka Austria

Mit dabei: Miss Biss

Mit dabei: Miss Biss

...und ein schwer entschlossener Onkel Nanu

…und ein schwer entschlossener Onkel Nanu

am Lake Waikaremoana

am Lake Waikaremoana

ebendort

ebendort

_DSC3183

Feuerritual

in Rotorua...umgeben von heißen Quellen

in Rotorua…umgeben von heißen Quellen

...

in den Unterwelten

die Schönheit im Erdinneren

Coromandel

Coromandel

Coromandel

Coromandel

Te Miringa

Te Miringa

Whangarei

Whangarei

Picknick unterwegs

Picknick unterwegs

hoch im Norden gings mit Wiremu, Robs Onkel, in den Kauri Wald - Waipoua Forest

hoch im Norden gings mit Wiremu, Robs Onkel, in den Kauri Wald – Waipoua Forest

zu Tane Mahuta, dem "Herrn des Waldes" - größter Baum Neuseelands

zu Tane Mahuta, dem “Herrn des Waldes” – größter Baum Neuseelands

up north

Tonuhopu Marae, Rotorua

inside

inside

Roma Marae im norden

Auntie Pare´s  Marae im Norden

Zeline´s Marae direkt am Strand

Zeline´s Marae direkt am Strand

mit einer katholischen Kirche

mit einer eigenen katholischen Kirche

Wharekai als großer Schlafsaal

Das große Wharekai als Ausweichsquartier

Besuch von Jeff und gemeinsame Meditationen (siehe Link recht bei den Links)

Besuch von unserem Freund Jeff und gemeinsame Meditationen (siehe Link recht bei den Links) – ein besonderes Geschenk

Auntie Pote´s Marae, bescheiden und fein

Auntie Pote´s Marae, bescheiden und fein

Weltklasse Aussicht

Weltklasse Aussicht

auf den Sanddünen im hohen Norden

auf den riesigen Sanddünen im hohen Norden

Fun!

Fun!

Himmlischer Genuss!

Himmlischer Genuss!

90 Mile Beach

90 Mile Beach

c

Cape Reigna, wo zwei Ozeane aufeinandertreffen und die Seelen auf ihre letzte Wanderschaft aufbrechen

so sieht es dort linkerhand aus

so sieht es dort linkerhand aus

und noch ein schönes Foto, wo man sieht, wie die zwei Meere sich verbinden

und noch ein schönes Foto, wo man auf der linken Seite sieht, wie die zwei Meere sich verbinden

...

…leading the way…

it´s all about love

it´s all about love

Schwimmen in der Bay of Islands

Schwimmen in der Bay of Islands

auf Tuchfühlung mit den Delfinen

auf Tuchfühlung mit wilden Delfinen

...

...

Powhiri in Waitangi

Powhiri in Waitangi, eine spezielle Erfahrung für meinen alten Freund Gunti

Maori Performance

Maori Performance – für uns war das viel mehr als einfach nur Folklore

Posen

=)

Arbeitspause...

ein bisschen Entspannung zwischendurch…

Wyn und Cheryl in Waitangi

Wyn und Cheryl in Waitangi – schon gegen Ende unserer Reise

Besuch und Ständchen von Hone in Auckland

Besuch und Ständchen von Hone und Ngairie in Auckland

Abschied am Flughafen

Schon am Flughafen und knapp vor dem Abschied

Mission complete!

Mission complete! Müde aber sehr zufrieden.

Tena koe, Ka Kite! Danke und auf Wiedersehen!

Tena koe, Ka Kite! Danke und auf Wiedersehen!

3 Gedanken zu „„Eine ganz besondere Reise in Aotearoa“ oder „Wie aus Freunden eine Familie wird“

  1. Waltraud

    Danke Jörg, für diesen wunderbaren Bericht.
    Hatte – wieder mal – mit den Tränen zu kämpfen, beim Lesen und Bilder-schauen. Es war eine soo unglaublich tolle Zeit mit euch! Tena koe, Maltiox

    Antworten
  2. Maria

    …………ein super Bericht ,interessant und spannend zulesen und tolle Fotos,diese sprechen für sich :-)
    Alls das Bescht Jörg…lg. Maria

    Antworten

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