Archiv für den Monat: März 2011

Weihnachts-Gruppenzauber in Guatemala

Als wir mit Christine zusammen im letzten Jahr die Guatemalagruppe für Ende Dezember-Anfang Jänner ausgeschrieben haben, haben wir den Leuten die Option angeboten, schon früher zu kommen, für den Fall dass sie Lust haben mit uns Weihnachten im Zentrum zu verbringen. Das Interesse für den Termin war gut, und beinahe alle waren schon früher da, um Weihnachten 2010 etwas ganz Besonderes werden zu lassen. Mit in der Gruppe war auch meine Mutter – eine große Freude für mich, einem Familienmitglied mehr mein geliebtes Guatemala zeigen zu können und auch zu Weihnachten in der Ferne jemanden aus der eigenen Familie dabei zu haben.

Weihnachten war sicher sehr anders als daheim aber sehr schön und berührend für alle. Wir waren in unserem Zentrum To-Om-Ra, einen friedlicheren und würdigeren Rahmen kann man sich zu Weihnachten nicht wünschen. Nach dem besinnlichen Teil, den Christine und ich gestaltet haben, hat sich Carmen in der Küche einmal mehr als Zauberin erwiesen. So war es ein wahrlich gediegenes Fest für Leib und Seele.

Wir verbrachten noch eine Woche mehr im Zentrum, voll intensiver Arbeit und Selbsterfahrung, Feuerritualen, Besuchen von Mayaaltären und diversen Ausflügen. Es ist immer schön zu sehen, wie sehr die Gäste von den starken Energien dieser Plätze bewegt und geöffnet werden. Da schaut für jeden das richtige heraus. Besonders gefreut hat es mich, dass sich auch meine Mutter so sehr auf alles einlassen konnte, alles wie ein Schwamm aufgesaugt hat und wirklich sehr von dieser Zeit profitiert hat.

Nach dem Zentrumsaufenthalt im Hochland kam die obligatorische Rundreise zu den Pyramidenstätten im Tiefland und anderen Kraftplätzen auf dem Weg, Seen, heiße Quellen, etc. Besonders der Besuch der Pyramidenstätten ist immer eine aufregende Angelegenheit. Auch wenn man schon 20-mal dort war, gibt es immer neue Aspekte, die sich öffnen und zeigen. Und es ist nicht nur eine große Freude und Ehre, in Tikal ein Feuerritual abhalten zu dürfen, man spürt dort auch die enorme Kraft und Freude dieses Platzes! Die Rundreise gibt der Gruppe auch immer ein gewisses Urlaubs-Feeling, durch die vielen verschiedenen Schauplätze, die man sieht, und den etwas lockereren Lifestyle der Leute im Tiefland, der sicher auch durch das tropisch-heiße Klima bedingt ist und von dem man sich gerne anstecken lässt.

Nach fast drei Wochen gemeinsamer Zeit und tiefer Erfahrungen waren wir nicht nur eine vertraute Gruppe sondern auch ein kleines Maya-Expertenteam geworden. Es ist schön, wenn sich die Leute so sehr für diese Welt interessieren und man mit ihnen die eigenen Zugänge und Kontakte teilen darf. Und: wenn dann zum Schluss alle höchst zufrieden und auch gesund in den Flieger steigen.

Ich selber ziehe auch eine sehr positive Bilanz. Erstens ist es für mich einfach schön, wenn ich in Guatemala sein kann und dabei was Sinnvolles zu tun habe. Wie sinnvoll das ist, sieht man am Ende am Strahlen der Leute und den guten Rückmeldungen, und was will man mehr!? Besonders danken möchte ich Christine, für ihr Vertrauen und den Freiraum, den sie mir in unserer echt guten Zusammenarbeit lässt. Wir sind ein richtig tolles Team und ich freue mich auf weitere gemeinsame Aktionen dieser Art, es macht viel Spaß zu zweit.

Bilder sagen mehr als 1000 Worte, also bittesehr…

Die Gruppe (nicht ganz vollständig) mit Juan und Salome, unseren bevorzugten Schamanen

mittlerweile schon alte Freunde

und schon geht die intensive Arbeit los...

...bei Tag...

...und auch in der Nacht - eine spezielle Stimmung

Santa Neblina

Drachenkraft

Ausflug nach Chichi

da gibt´s genug zum schauen

und noch mehr zu kaufen...das Lächeln ist gratis

Christine am Markt

meine Mutter in vorsichtiger Kontaktaufnahme

danach tut die Ruhe und Einkehr im Zentrum wieder gut

mit dem Boot über den Lago nach San Pedro...

der Lago, der heilige See der Maya

wo uns schon mein Freund und Lehrer, Don Francisco, erwartete

...und die Leute mit seinem Vortrag aber noch mehr mit seiner friedlichen Ausstrahlung bewegte und faszinierte

Ritual an meinem Lieblingsplatz in San Pedro - Xetawal

entspannte Besprechung am Seeufer

und ein paar Bilder von der Rundreise:

kunstfertige Stele in Quirigua

am Lago Izabal

Tikal

Feuerritual in Tikal

Nasenbären :-)

ein besonderer Tag - mit Muttern in Tikal

am Lago Peten Itzá

heiße Wasserfälle im Regenwald = Dschungelwellness

Copan / Honduras, im Reich des...

...Papageien

ein sehr scheues und schönes Tier und ein Geschenk, wenn man es zu sehen bekommt

Last Stop Antigua - koloniales Juwel

feierlicher Abschluss in Antigua

Christine und ich - ein gutes Team!!!

das wichtigste: la Ceremonia Maya

ein großes Geschenk

Gracias al “corazon del cielo-corazon dela tierra” – “Ukux Kaj- Ukux Ulew”

Adios frio, viva Guatemala!

Nach einem anstrengenden und eher ungemütlichen Herbst in Wien voller Arbeit und Turbulenzen bin ich Anfang Dezember wieder in mein geliebtes Guatemala aufgebrochen, um dort die bei uns kälteste Zeit des Jahres in einem menschenfreundlicheren Umfeld zu verbringen, meine Verbindungen zu Land und Leuten zu pflegen, mich selber weiter in der Kosmovision Maya zu vertiefen und auch um eine Reisegruppe zu leiten (zu letzterem siehe extra Artikel).

Am Weg dorthin hieß es vorerst noch für eineinhalb Tage die Eiseskälte in New York zu überstehen. Ich fliege gerne auf diesem Weg nach Guatemala, mit einer kleinen Unterbrechung in der City, die niemals schläft und die ich sehr mag, um noch ein paar Einkäufe in der so genannten Zivilisation zu machen etc. Wie überall ist auch in New York die Vorweihnachtszeit etwas Spezielles und ich bin gern kurz eingetaucht, bevor es dann in den sonnigen und so anderen Süden ging.

Times Square

Eislaufzauber am Rockefeller-Center

In Guatemala ankommen heißt für mich heim kommen, es war meine siebente mehrmonatige Reise dahin und es sollte eine sehr spezielle werden. Das einfache Leben, die Sonne scheint, die Menschen lächeln einen an und plaudern gerne ein bisschen, alles blüht und es ist schön warm. Tranquilo…

ein Kontrast zu New York

immer wieder schön

immer wieder schön

eine bunte Welt

eine bunte Welt

...bunt auch am Teller, endlich wieder desayuno tipico! =))

...bunt auch am Teller, endlich wieder desayuno tipico! =))

so sieht der Weihnachtsstern original aus.

so sieht der Weihnachtsstern original aus.

Schon bald war ich oben im Hochland und hab Wiedersehen mit meinen Freunden in San Pedro la Laguna am schönen Atitlansee gefeiert, wo ich den Großteil meiner Zeit verbringe, wenn ich gerade keine anderen Missionen verfolge.

endlich wieder am geliebten Lago, aber schon bei der ANlegestelle wurde klar, dass der See etwas gewachsen ist seit dem letzten Mal.

...angeblich um vier Meter

typisches Bild am Lago

Wiedersehen mit Mario und seiner Familie

die Chicos sind wild, können aber für die Kamera auch anders

täglicher Besuch in der Kraftkammer...ghetto style

Don Francisco, ein guter Freund von mir und noch besserer Lehrer auf dem Gebiet der Kosmovision Maya

immer wieder Treffen und Besprechungen zu verschiedenen Themen rund um Maya und Aktivitäten im Dorf

und endlich wieder Feuerrituale!

In diesem Fall sind mir knappe zwei Wochen Freizeit geblieben, bevor die Gruppe kommen sollte, die ich für drei Wochen auf einer Reise durch die Kosmovision Maya begleiten sollte. Ich war schon in großer Vorfreude auf diese besondere Aufgabe, auch weil diesmal meine Mutter unter den Gästen sein sollte. Weihnachten und Neujahr sollten wir gemeinsam in unserem spirituellen Zentrum im Hochland verbringen, danach eine Rundreise durch das Land. Dazu schreibe ich einen eigenen Artikel.

Nach der Gruppe, die ein großer Erfolg war, habe ich noch schöne eineinhalb Monate mit Freunden aus Guatemala und auch aus Europa und dem Rest der Welt verbracht, teilweise unterwegs, aber auch nur stationär am Atitlansee. Und wie sehr bin ich auf dieser Reise wieder beschenkt worden! Man weiß ja bei Reiseantritt nie, was sich wieder alles tun wird, und ich kann sagen, es wird wirklich jedes Mal besser und reichhaltiger. Ich habe tolle Erfahrungen gemacht, wunderbare und interessante Menschen kennengelernt, neue Freundschaften geschlossen, neue Orte haben sich mir geöffnet und ich habe wieder viel über die Maya und ihre Kosmovision gelernt und damit große weitere Schritte auf meinem spirituellen Weg in diesem Kraftfeld gemacht.

neue Plätze, wie hier beim Ritual am Kistalín, umgeben vom Lago und den Vulkanen

ebendort mit Paul, kärntnerisch-steirische Freundschaft made in Guatemala

am Cerro de San Juan mit Ben, mit dem ich super Wochen verbracht habe

Ben hier mit Courtenay

Sonnenuntergang im Hochland

...und im Tiefland, wo ein Bierchen dazugehört

und letztendlich in der Karibik in Honduras

Das ist ein Leben!

Fülle, Freude und Dankbarkeit

Man kann nicht zufriedener und dankbarer sein als ich am Ende dieser Reise. Die nächste wird wie gewohnt nicht lange auf sich warten lassen. Es gibt noch viel zu tun da drüben und Guatemala ist einfach ein globaler energetischer Hotspot in diesen höchst intensiven Jahren, so wie es die alten Maya schon prophezeit haben. Das und die damit verbundenen Geschenke will ich mir nicht entgehen lassen, solange ich die Möglichkeit habe, dorthin zu reisen. Soviel zum „privaten“ Teil meiner Reise. Gracias a la vida!

I "heart" Guatemala ... ;-)