Sommer in Neuseeland/Aotearoa

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Die Zeit vor Weihnachten hatte uns zuhause in Österreich noch einiges an Schnee beschert und so hatte auch Māui einen ersten bewussten Kontakt mit der weißen Pracht. Es hat ihm klarerweise sehr gefallen und viel Spaß gemacht. Aber wer partout keine Handschuhe anziehen will, der muss wohl auch leiden oder sich nach Neuseeland aus dem Staub machen. Wir sind an sich ja nicht so große Fans des Leidens und hatten uns sowieso schon für die zweite Option entschieden.

Weihnachten verbrachten wir noch schön zuhause mit Oma und Opa. Der neuerliche Abschied nach mehreren Monaten des Zusammenlebens fiel dann freilich nicht leicht. Doch wenn man zwei Familien auf zwei Kontinenten hat und dazu das Glück, dass man mit beiden Zeit verbringen kann, dann gehört das Abschiednehmen leider auch dazu. Und während wir Österreich mit der Erinnerung an eine schöne Zeit hinter uns lassen mussten, durften wir uns auf drei vielversprechende Sommermonate mit unserer Familie in Neuseeland freuen. Die Flugdauer allein ist eh lange genug, um sich innerlich von einer Welt auf die andere einzustellen.

Māui war einmal mehr ein problemloser Reisender, hat viel geschlafen und zwischendurch den Flieger erkundet bzw. auf mehr oder weniger charmante Weise die Reisenden um uns herum unterhalten. Der Flug nach Neuseeland ist schon sehr lang, aber man stellt sich darauf ein. Ich persönlich freue mich immer über ein paar Stunden des aufgezwungenen Nichtstuns, denn das gönnt man sich eh viel zu selten.

In Neuseeland wurden wir schon freudig von der Familie erwartet und so verbrachten wir die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr zusammen am Marae. Die Wiedersehensfreude war riesengroß bei uns allen.

Gleichzeitig haben wir dann auch schon bald einige Leute getroffen um ein paar bevorstehende Vorhaben zu besprechen. Für Jänner und Februar hatten wir zusammen mit Wyns Familie und Kollegen aus der Maori-Bewegung eine intensive Zeit des gemeinsamen Lernens geplant. „Wananga“ nennt sich die traditionelle Form der Wissensvermittlung in der Maori-Kultur. „Hikoi“ sagt man zu Ausflügen und kleinen Reisen. Und von beiden sollte es viel geben. Besuche von Ältesten, Heiler/innen und Experten aus verschiedenen Stämmen auf der Nordinsel. Die Maori-Kultur erfährt seit geraumer Zeit eine intensive Renaissance. Die Menschen sind sehr gut vernetzt und organisiert. Das Schöne dabei ist der spürbare Freiraum in den Zusammentreffen, wo man ganz man selbst sein und sich mit den anderen Leuten austauschen kann. Das Leben am Marae, dem Ahnengrund, ist ein wesentlicher Bestandteil des Miteinanders. Die gemeinsame Basis, auf der man sich als Familie trifft. Getragen von einem ganzheitlich-traditionellen Weltbild, das das Miteinander und die Gemeinschaft fördert. Ein für alle in jeglicher Hinsicht gebendes und nährendes Feld – physisch, emotional, mental und spirituell.

So haben wir drei schöne und erfüllte Monate auf unserem Marae und auch verschiedenen anderen Maraes verbracht – umgeben von Familie, vielen Kindern und Freunden. Zusammen leben, arbeiten, lernen, essen, schlafen und eine gute Zeit verbringen. Jenseits aller gewohnten Stressfaktoren des „normalen“ Lebens.

Ich bin mittlerweile mit dem Umgang unter den Maori sehr gut vertraut und Māui kennt das sowieso von Geburt an. Heuer hat er natürlich schon viel mehr mitbekommen als zuvor und vor allem die Zeit mit seinen Geschwistern und Cousins sehr genossen. Und natürlich seinen Koro (so heißt der Opa bei den Maori), mit dem wir oft zusammen am Strand fischen gegangen sind. Die Essensbeschaffung ist ja ein essentieller Teil des Lebens und es ist wichtig, dass auch Māui lernt, dass unsere Nahrung nicht im Supermarkt wächst.

Unsere Zeit heuer war zudem auch geprägt von einigen Tangis (Beerdigungen und die Zeremonien drum herum) in der Großfamilie und im Bekanntenkreis. Der positive Umgang der Maori mit dem Tod ist eine sehr bereichernde und erweiternde Erfahrung. In den großen Zusammenkünften rund um Todesfälle wird die Gemeinschaft und Familie intensiv gelebt. Es werden Verbindungen bestärkt bzw. neu geknüpft und so wie immer die Gastfreundschaft hochgehalten. Die Zeremonien werden von den angesehensten Expert/innen und Ältesten der Tradition durchgeführt – Rhetorik, Gesänge, Gebete, Haka, u.v.m bis hin zur Kochkunst. Von den Kindern bis zu den Alten hat auch dabei jeder seine Rolle in der Gemeinschaft.

Ahja, Māuis zweiten Geburtstag haben wir auch wieder ordentlich gefeiert, zusammen mit dem Todestag von seiner Oma, meiner Schwiegermutter. Natürlich am Marae mit der ganzen Familie und einem zünftigen Festmahl.

Der Sommer in Neuseeland ist an sich wunderbar und es bedarf nicht viel zum Glücklichsein. Es gibt so überall viele beeindruckende Plätze, man ist nahe an der Natur und den Elementen. Man ist frei und leicht, es ist genug Platz für alle, die Leute sind unkompliziert, es gibt immer genug und köstliches Essen aus den Gärten und dem Meer und unzählige Momente, in denen man sich verbunden und ganz fühlt.

Māui hat in den drei Monaten in Neuseeland wieder viel gesehen und gelernt und ist nicht nur physisch ordentlich gewachsen. Durch die Freiheit und die anderen Kinder hat er seine Unabhängigkeit und seinen Aktionsradius stark erweitert. Er spricht jetzt noch mehr Englisch und der Babyspeck ist durch die viele Bewegung im Freien auch endgültig weg.

Wir hatten eine wunderbare Zeit. Ende März, auf den Tag genau nach drei Monaten, sind wir dann wieder abgereist. Wie immer fiel auch der Abschied von Neuseeland und vor allem der Familie sehr schwer und wir freuen uns schon jetzt, wenn wir nächstes Jahr wieder nach Aotearoa kommen dürfen.

Gerade noch in Österreich...

Gerade noch in Österreich…

...den Rucksack umgeschnallt...

…den Rucksack umgeschnallt…

...und schon waren wir im Sommer

…und schon war der Tapetenwechsel vollzogen.

Sommer!

Sommer!

heim zu den Maori-Ahnen

heim zu den Maori-Ahnen

...

auf Umutahi Marae

Iramoko Marae

am Iramoko Marae

Hahuru Marae

Hahuru Marae

und zur Familie

und zu den Schwestern

Amo

Amo

Bissy und Cedez

Bissy und Cedez

Bissy

Bissy

Cedez

Cedez

fischen mit Koro

fischen mit Koro

ganz zu meiner Freude :-)

ganz zu meiner Freude :-)

Wiedersehen mit Uncle Son

Wiedersehen mit Uncle Son

Māuis Geburtstag

Māuis Geburtstag – ganz gecheckt hat er es ja nicht, aber Spaß hat es gemacht

im Wald

im Wald – wie immer barfuß

am Spielplatz

am Spielplatz

am Strand

am Strand

Vögel "fangen"

Vögel jagen

am Fluß

am Fluß

am Teich

am Teich

Spannend - ein Igel!

Und der Igel war nicht weniger spannend!

Am spannnendsten sind aber immer noch die Traktoren, und auch davon gibt es genug in Neuseeland.

Von den "Muhs" gibt es auch genug.

Von den “Muhs” gibt es auch genug.

Und sogar Heuballen gab es jede Menge, hier mit Amo und Liam

Und sogar Heuballen gab es jede Menge, hier mit Amo und Liam

Auch der Orangensaft schmeckte wunschgemäß

Auch der Orangensaft schmeckte wunschgemäß

Ein neues Hobby von Maui: Gottesanbeterinnen fangen

Ein neues Hobby von Maui: Gottesanbeterinnen fangen

Einkaufen mit Mami

Einkaufen mit Mami

Guguck!

Guguck!

verstecken

verstecken

Am Strand mit Amo

Am Strand mit Amo

Besuch in Ruatahuna

Besuch in Ruatahuna

bei Koro Lenny, hier mit Blick auf den heiligen Berg Maungapohatu

bei Koro Lenny, hier mit Blick auf den heiligen Berg Maungapohatu

Hiking

Hiking

Besuch bei Onkel Pourutu, Wyns Cousin

Besuch bei Onkel Pourutu, Wyns Cousin

Besuch von Jerome

Unser Freund Jerome, ein außergewöhnlicher und feinfühliger Musiker

Besuch bei Wyns Onkel Dooley, einem Meister der traditionellen Schnitzkunst

Besuch bei Wyns Onkel Dooley, einem Meister der traditionellen Schnitzkunst

Zeremonie im Fluss

Zeremonie im Fluss

Zeremonie am Meer zum Sonnenaufgang

Zeremonie am Meer zum Sonnenaufgang

Sonnenuntergangs-Zeremonie mit Onkel Wets

Sonnenuntergangs-Zeremonie mit Onkel Wets

Māui schaut seinem Cousin Harawira ganz genau zu. Mau Rakau, traditionelle Waffenkunst der Maori.

Vulkanspaziergang in Auckland

Vulkanspaziergang in Auckland

Immer wieder schön: der Ausblick von Kaputerangi

Immer wieder schön: der Ausblick von Kaputerangi

Freiheit

Freiheit! Auf zum Strand!

<3

We <3 Aotearoa

Maui hat im Flieger dann wohl von seiner schönen Zeit in Neuseeland geträumt.

Fast wie ein Traum…super schön war es in Neuseeland und wie immer ist die Zeit viel zu schnell vergangen. Māui beim Abflug aus Auckland.

Rarotonga – tropisches Inselparadies im Pazifik

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3:45 in der Früh: Kikeriki, kikeriki!!! Ein Hahn schreit mich aus dem Schlaf und ich habe erst einmal keine Ahnung, wo ich bin. Ich schaue um mich und nehme eine mir unbekannte Umgebung wahr. Meine Familie ist gottseidank da und schläft tief und fest. Der nicht ganz unvertrauten Art des Weckrufes nach müssten wir ja in Guatemala sein, aber waren wir nicht gerade noch in Neuseeland!? Da fällt es mir wieder ein: Wir sind gestern auf Rarotonga gelandet – yes!!! Ich kann mir das Grinsen nicht verkneifen, drehe mich noch einmal um und schlafe überglücklich wieder ein…

Das war mir auch schon lange nicht passiert, dass ich aufwachte und nicht wusste, wo ich bin. Früher einmal, wo ich noch viel gereist bin, habe ich das ja mit hoher Regelmäßigkeit erlebt, doch in den vergangenen paar Jahren sind wir hauptsächlich auf uns gut bekannten Pfaden unterwegs gewesen. Der große Wunsch mal wieder etwas Neues kennen zu lernen war unter anderem ein wichtiger Grund für unseren Trip nach Rarotonga. Viel exotischer geht es dann ja nicht mehr, würde man meinen, aber von Neuseeland aus ist es gar nicht so weit hinaus in den Pazifik.

Wer weiß schon, wo Rarotonga ist und zu welchem Staat es dazugehört? Die Frage wäre wohl einiges wert bei der Millionenshow und die Antwort lautet: Rarotonga ist die Hauptinsel der „Cook-Inseln“, einem Zwergstaat weit draußen im großen Pazifik, zu dem ca. ein Dutzend kleine, bewohnte Eilande vulkanischen Ursprunges gehören, die sich über mehrere Tausend Kilometer verteilen.

In Neuseeland ist Rarotonga als Kulisse für Traumhochzeiten oder Honeymoon bekannt – beim entsprechend wohlhabenden Publikum klarerweise oder bei den Zusehern von Hochzeits-Realityshows. Die Maori Neuseelands haben zu Rarotonga vor allem einen historischen Bezug, auf den ich nachher noch eingehen werde.

Wyn und ich hegen schon länger den Traum, ein paar der kleineren Inseln im weiten Pazifik zu besuchen. Nicht nur um deren Schönheit zu genießen, sondern vor allem um die verschiedenen kulturellen Ausprägungen der polynesischen Völkerfamilie kennen zu lernen, zu denen die Maori ja auch gehören. Rarotonga ist dabei eine der leichter zu erreichenden Destinationen. Es gibt äußerst günstige Flüge von Neuseeland aus und genau so einen haben wir uns Ende Februar gebucht.

Man hat ja so seine Vorstellung von einem kleinen idyllischen Inselchen in der Südsee. Die Fotos im Internet sind sehr vielversprechend und die Leute von den Cook-Inseln sind sowieso ausgesprochen nette und angenehme Zeitgenossen. Das weiß man in Neuseeland, wo ein Großteil von ihnen – sozusagen als Wirtschaftsflüchtlinge – lebt und arbeitet. Wir sind also mit sehr viel Vorfreude auf diese vielversprechende Reise gegangen. Die drei Stunden Flug vergingen wie im Flug. Māui hatte dabei – gerade zwei Jahre alt geworden – erstmals seinen eigenen Sitz und war ruhig und entspannt wie immer.

Schon beim Anflug auf Rarotonga sieht die Insel tatsächlich wie der Inbegriff eines kleinen Paradieses aus. Schroffe, vulkanische und mit saftigem Regenwald überwachsene Bergspitzen in der Mitte der Insel gehen über in einen flacheren Bereich mit kleinen, zwischen Kokospalmen zerstreuten Siedlungen. Die ganze Insel ist von weißen Sandstränden und einer türkisfarbenen Lagune eingesäumt, die von einem mit weißen Wellen umkräuselten Korallenriff zum dunkelblauen Meer hin begrenzt wird.

Die Landebahn ist für eine kleine Insel recht großzügig, der Flughafen gleicht dafür eher einem kleineren Busbahnhof. Auf den 30 Metern Fußweg zur Ankunftshalle freute ich mich schon über die tropische Hitze, die ich so sehr mag. Gleich fällt einem auch die Freundlichkeit der Einheimischen auf – sogar bei der Passkontrolle. Das Warten auf dieselbe wird mit life gespielter, lieblicher Ukulele-Musik untermalt und wenig später ist man schon auf der Straße draußen. Wir haben uns von einem Taxi zu unserem günstigen Quartier bringen lassen, wo wir die ersten paar Nächte verbringen wollten. Dort sind uns auch gleich die Hähne über den Weg gelaufen und ich ahnte noch nicht, dass mich selbige nur wenige Stunden später aus meinem ersten süßen Schlaf reißen würden.

Kurz gesagt, die Woche auf Rarotonga war noch besser, als wir uns das je erwartet hätten – um nicht zu sagen: perfekt! Auch in unserem einfachen Quartier hat es uns so gut gefallen, dass wir gleich für die ganze Woche verlängert haben. Das herumlaufende Federvieh hat das etwas rustikale Ambiente erst richtig perfekt gemacht.

Rarotonga könnte man in einem einzigen Tag auch erkunden. Eine Fahrt um die ganze Insel herum beim allgemeinen Tempolimit von 50 km/h dauert eine knappe Stunde. Dabei sind aber diverse Stopps für freilaufende Hühner sowie für Fotos von Traumstränden schon eingerechnet. Alles geht in einer angenehmen Langsamkeit vonstatten und wir haben uns auch gleich auf „Island Time“ umgestellt. Der dazu passende Tagesrhythmus ergibt sich eh von selbst. Baden, Brunch, baden, Kaffee, baden, Siesta, baden, Abendessen, baden. Zwischendurch interessante Plätze erkunden und ein bisschen weiter vom Strand in das Innere der Insel hineinschnuppern sowie mit ein paar Einheimischen Kontakt aufnehmen. Dabei haben wir ein paar echt interessante Leute kennen gelernt, wobei es natürlich hilfreich war, dass wir 1 ½ Maori in unserer Familie haben.

Das gegenseitige Verständnis zwischen Cook-Islandern (die sich auch selbst Maori nennen) und Maori ist ja aufgrund der gemeinsamen Herkunft und Geschichte ohnehin sehr groß. Sogar deren indigene Sprache ist sehr ähnlich. Und viele ihrer Gebräuche und Legenden auch. Das liegt daran, dass die Vorfahren der heutigen Maori Neuseelands Ihre letzte große Reise über das Meer von Rarotonga aus angetreten haben, um eine neue Heimat in Aotearoa zu finden und neue Stämme zu gründen. Der kleine natürliche Hafen, von dem die großen Wakas vor ca. 900 Jahren in das Meer hinaus gefahren sind, ist ein wichtiger historischer Platz für die Maori. Die Cook-Insulaner anerkennen die Maori als Nachfahren ihrer gemeinsamen heldenhaften Ahnen und sagen spaßhalber: „Ihr seid mit den Booten nach Neuseeland gekommen und wir sind dann ein paar Jahrhunderte später mit Air Newzealand nachgeflogen.“ Der Spaß kommt bei den Leuten auf den Inseln ohnehin nie zu kurz und die Atmosphäre ist sehr lustig, angenehm und nett. Auf den Cook-Inseln hatten sie einst das Glück, dass deren natürliche Ressourcen bei den europäischen „Entdeckern“ nicht so begehrt waren wie die auf anderen Inseln, und darum war die Kolonialisierung dort vorerst nicht so grausam wie anderswo. Es gibt auch bis heute nicht so viele weiße Einwanderer dort und die indigenen Menschen machen die absolute Mehrheit der Inselbewohner aus – das schafft naturgemäß ein angenehmes Klima. Eine nicht weniger ausbeuterische Art der Kolonialisierung hat die Insel dennoch erreicht, und zwar die christlich-religiöse. An jeder Ecke steht eine Kirche und die Leute können aus den in in Übersee üblichen Optionen wählen, an wen sie ihren Zehent abliefern und wer ihnen den Weg ins Himmelreich öffnet: Methodisten, Babtisten, Adventisten, Mormonen, Zeugen Jehovas und was weiß ich noch alles. Die Einheimischen sagen zwar, dass der christliche Glauben geholfen hat, die alten Stammesfehden zu beruhigen und Frieden auf der Insel zu installieren, und ich möchte das in keiner Weise in Abrede stellen. Doch darf man dabei nicht vergessen, dass die Religion nicht nur die alte Spiritualität, sondern auch die Sprache, zahlreiche Bräuche, die Naturheilkunde u.vm. platt gemacht hat. Die ursprüngliche Verbindung zur Mutter Erde und ihren Wesen vermissen die Menschen anscheinend schon, wenn man so zwischen den Zeilen zuhört. In ihrem zwischen den Kirchen marginal aufkeimenden Bestreben nach kultureller Wiederverbindung mit dem Weg der Ahnen schauen die Insulaner wie viele indigene Völker dieser Welt auf die Maoris in Neuseeland, die sich in vielerlei Hinsicht erfolgreich eine Renaissance ihrer indigenen Kultur erkämpft haben.

In unseren Begegnungen mit ein paar bewussteren Inselbewohnern haben wir viel über diese Dinge erfahren. Besonders erinnere ich mich an Tetini, einem sehr anerkannten Ältesten, der neben seiner Meisterschaft im Holzschnitzen auch Kapitän eines nachgebauten, traditionellen Überseekanus ist und es versteht wie die polynesischen Urahnen ohne moderne Technik durch den Pazifik zu navigieren. Er hat uns auch von seinen Reisen über das Meer erzählt, die bis nach Nordamerika geführt haben. Es ist immer wieder beeindruckend, lebende Hüter von beinahe ausgestorbenen kulturellen Fähigkeiten zu begegnen. Und heutzutage ist es ja zudem schon fast ein Luxus, wenn man mit netten Menschen ohne Blick auf die Uhr und das Smartphone einen netten und interessanten Nachmittag verbringen kann.

So haben wir nicht nur einen traumhaft schönen Urlaub, sondern echte „quality time“ auf Rarotonga verbracht. Am schönsten war bei all dem das Meer. Türkisblaues Wasser mit Badewannentemperatur knapp unter 30°, eine flache Lagune mit weichem, weißem Muschelsand, wenig Leute, bunte Fische überall, schnorcheln, plantschen, schwimmen, tauchen – und das alles zusammen mit der Familie genießen! Māui war kaum noch aus dem Wasser zu bringen. Auch an Land geht es sehr entspannt zu und man genießt es einfach, wenn man einmal eine gewisse Zeit fernab der Probleme dieser Welt und außerhalb all der gewohnten Sicherheitsmaßnahmen sein kann, nicht ständig seine Siebensachen im Auge behalten, Auto und Haus zusperren, Kindersitz montieren muss usw. Für all das braucht man auch keinen Luxus und keine All-Inclusive-Clubs. Die gibt es auf Rarotonga vereinzelt auch, aber so etwas wäre uns eindeutig zu blöd, zu langweilig und auch zu kostspielig. Denn gerade das Abhandensein des westlichen Perfektionismus und seiner Vertreter ist der größte Schatz, den man auf so einer Insel finden kann.

Der Abflug nach einer Woche ist uns gar nicht leichtgefallen und wir hätten es noch wesentlich länger aushalten können. Als ich vom Flieger aus noch einmal mit großer Dankbarkeit auf die kleine Insel zurückgeschaut habe, fühlte es sich an, als ob ein Traum zu Ende geht. Ich bin ja schon weit herumgekommen, aber das war mal wieder ein neuer Maßstab – speziell jetzt mit meiner kleinen Familie! Bis heute vergeht kaum ein Tag, an dem wir nicht über Rarotonga sprechen und das angenehme Gefühl von dort wieder in uns erwacht. Und übrigens: Wenn Gott will, dann fliegen wir nächstes Jahr noch einmal dorthin. An unserem Wollen scheitert es sicher nicht. Und wer möchte, kann gerne mitkommen.

Hier noch ein paar Fotos:

Welcome oder Kia Orana, wie man in Rarotonga sagt

Welcome oder Kia Orana, wie man in Rarotonga sagt

Wie immer muss man sich zuerst mal orientieren, wenn man neu wo ankommt

Wie immer muss man sich zuerst mal orientieren, wenn man neu wo ankommt

Doch bald waren wir zielstrebig on the road

Doch bald waren wir zielstrebig on the road, Māui hat sich über die ungewöhnliche Freiheit genauso gefreut wie ich

Diese Tafel steht am Abreiseplatz der Wakas. Wyn und Māui stammen sowohl von den beiden Kanus Mataatua und Te Arawa ab

Diese Tafel steht am historisch bedeutsamen Abreiseplatz der Wakas. Wyn und Māui stammen sowohl von den beiden Kanus Mataatua und Te Arawa ab.

Māui hat sich aber mehr für das hier interessiert

Māui hat sich aber mehr für das hier interessiert

und das hier

und das hier

Dass der Strand das Beste war, darin waren wir uns alle einig. Blick nach rechts...

Dass der Strand das Beste war, darin waren wir uns alle einig. Blick nach rechts…

und Blick nach links

und Blick nach links

erst mal vorsichtig

erst mal vorsichtig

sich an die Umgebung gewöhnen

und sich dann immer etwas weiter vorwagen

Happy on the beach!

Beachboy

 

so sieht es Richtung Inselmitte aus

so sieht es Richtung Inselmitte aus

Die Mormonen waren auch schon da

Geschäftsstelle der Mormonen

im Kaffeehaus

im Kaffeehaus

einer der traumhaften Sonnenuntergänge

einer der traumhaften und unvergesslichen Sonnenuntergänge

 

Was sich der Māui wohl gedacht hat?

Was sich der Māui wohl gedacht hat?

eines der seltenen Selfies von Wyn und mir

eines der seltenen Selfies von Wyn und mir

Te Rerenga Wairua, der Absprungplatz der Seelen nach dem Tod. Das energetische Pendant zu Cape Reigna in Neuseeland

Te Rerenga Wairua, der Absprungplatz der Seelen nach dem Tod. Das energetische Pendant zu Cape Reigna in Neuseeland

Vor dem Heimflug, Māui scheint es schon geahnt zu haben und wir wären auch noch gerne geblieben

Vor dem Heimflug, Māui scheint es schon geahnt zu haben und wir wären auch noch gerne geblieben

Wieder mal musste die Schmusedecke als Tröster und Einschlafhilfe herhalten.

Wieder mal musste die Schmusedecke als Tröster und Einschlafhilfe herhalten.

letzter Blick zurück

letzter Blick zurück

Dieses Gefühl und die Erinnerung daran ist unbezahlbar!!!

Einfach happy – dieses Gefühl ist unbezahlbar!!!

 

 

Māuis Rückkehr nach Guatemala

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Wir sind zwar schon wieder seit einiger Zeit in Österreich, doch ich habe erst jetzt die Zeit gefunden, einen kleinen Bericht über unseren vergangenen Aufenthalt in Guatemala zu schreiben.

Wenn man schon so oft an einem Platz war, dann hat man manchmal das Gefühl, es gibt gar nicht mehr so viel Neues zu berichten. Seit Māui mit uns mitreist, ist das aber ganz anders geworden. Jede Reise fällt auch in eine neue Entwicklungsphase unseres kleinen Sohnes und damit verbindet man dann ganz spezielle Erlebnisse und Erfahrungen.

Nachdem wir die Wintermonate ab Weihnachten mit unserer Familie in Neuseeland verbracht haben, sind wir mit zwei kleinen, aber sehr angenehmen Zwischenstopps auf Hawaii und in Mexiko nach Guatemala gekommen, um dort zwei Monate zu verbringen. Für mich ist Guatemala meine zweite Heimat, Wohlfühlplatz, Energieladestation und vieles mehr und es ist schön, dass meine Familie es dort auch sehr genießt. Ich verbinde mich dort direkt mit dem Feld der Maya, aus dem ich so viel Schönes geschenkt bekommen habe und immer noch geschenkt bekomme. Und noch mehr mit den lieben Menschen, die wohl der wahre Schatz Guatemalas sind.

Mit einem Kind bekommt das dann noch eine ganz andere Dimension. Von Neuseeland kommend ist man in Sachen Kinder- und Familienfreundlichkeit schon sehr verwöhnt. Und in Guatemala wird man als Ausländer von den Einheimischen an sich sehr freundlich behandelt, speziell in der Gegend, wo wir „zuhause“ sind. Wenn man dann aber ein Baby oder Kind auch noch mit hat, dann bekommt man von den Leuten noch viel mehr liebevolle Aufmerksamkeit, man lernt noch mehr Leute kennen und hat nette Begegnungen auf Schritt und Tritt. Familie ist bei den indigenen Menschen noch ein wahrhaft gelebter Wert, der sich nicht nur auf die eigene Kleinfamilie beschränkt so wie in unseren westlichen Ländern. Um zu beschreiben, was das wirklich bedeutet, reichen meine Worte nicht – das muss man selbst erlebt haben.

Māui hat rechtzeitig vor unserer Abreise in Neuseeland zu gehen begonnen und hat dann in San Pedro, unserem Dorf am Lago Atitlán in Guatemala, ein interessantes Trainingsfeld vorgefunden.. Keine Autos und unglaublich viel zu entdecken…

Das ist nicht nur für Kinder das Schönste an einem intakten Dorf und man merkt es als Erwachsener erst, wenn man es dann plötzlich nicht mehr hat: Überall ist Leben, nette und offene Menschen, Lächeln, Freude, Begegnungen, Interaktion, Feste…überall sind Kinder, die rumrennen, lachen und spielen… interessante Geräusche und Gerüche…eine bunte Vielfalt von Leben rundum, und das fast 24 Stunden am Tag!

Das Schönste für Māui waren wohl die vielen Kinder, all die verschiedenen Vehikel und vor allem die Hunde, die es an jeder Ecke gibt. Einige seiner ersten Worte sind von diesem bunten Umfeld geprägt, wie zum Beispiel: Lancha (Boot), Nene (Bub), Nena (Mädchen), Tuctuc (Tuctuc), Tata (Großvater), Memem (Moped) und das wohl wichtigste: Wauwau (Hund). Am Anfang war das Entzücken von Māui nicht mehr zu halten, erst mit der Zeit gewöhnte er sich an die Fülle von Hunden und musste nicht mehr dauernd „Wauwau“ sagen.

Neben den ersten Worten von Māui fallen auch andere Meilensteine seines Heranwachsens in die Zeit in Guatemala. Er hat angefangen, seine Umgebung so richtig bewusst wahrzunehmen, sich alleine auf Stühle zu setzen, neue Bewegungen zu machen und vieles mehr.

So wie wir hat Māui auch das Zusammenleben mit unserer Maya-Familie sehr genossen. Meine Familie in Guatemala ist in den letzten Jahren auch zu Wyns Familie geworden und nun auch zu Māuis. Wir haben sehr viel Zeit mit Don Francisco, Doña Cecilia, sowie ihren Kindern und Enkeln verbracht. Und auch mit unserer erweiterten Familie dort, zu der viele Freunde von uns gehören. Das schöne ist, dass man nicht viel ausmachen muss, sondern schon genau weiß, wann man wen wo findet.

Als Familie sind wir diesmal nicht viel im Land herumgekommen. Die Einkaufsreisen für unseren Shop habe ich größtenteils alleine ohne meine Familie gemacht, während meine Lieben die Ruhe genossen haben. Es war wieder eine wunderbare und unvergessliche Zeit und Nur der Beginn der Regenzeit und die Vorfreude auf Österreich hat es dann etwas leichter gemacht, wieder abzufliegen. Und es vergeht kein Tag, an dem ich nicht im Gedanken durch unser Dorf in Guatemala spaziere und die feine, angenehme Energie in mich aufsauge. Ich hoffe, dass es bald ein nächstes Mal gibt. “…si Dios nos permite…“, würden da die Pedranos dazu sagen.

Endlich wieder am schönen Atitlán See

Endlich wieder am schönen Atitlán See

Noch einmal ohne uns

Noch einmal ohne uns

Unser hauseigener Kraftplatz am See.

Unser hauseigener Kraftplatz am See.

So sieht es dort oben aus

So sieht es dort oben aus

Gerade rechtzeitig zur Zeit der Kaffeeblüte, ein wunderbarer Wohlgeruch

Gerade rechtzeitig zur Zeit der Kaffeeblüte, ein wunderbarer Wohlgeruch

Einstieg mit einer ordentlichen Osterprozession

Einstieg mit einer ordentlichen Osterprozession, das ist unser “Teppich”

Wyn und Don Francisco beim Finalisieren desselben

Wyn und Don Francisco beim Finalisieren desselben

 

Mit der Familie und dem vollendeten Kunstwerk

Mit der Familie und dem vollendeten Kunstwerk

dann konnte die Prozession kommen

dann konnte die Prozession kommen

Don Francisco und Cecilia

Don Francisco und Cecilia mit ihrem österreichisch-neuseeländischen Enkel

Mopedfahren mit Onkel Luis

Mopedfahren mit Onkel Luis

Tante Chenta

Tante Chenta

Onkel Chepe

Onkel Chepe

mit Ixlem und den anderen Kindern

mit Ixlem und den anderen Kindern

mit Marios Familie

mit Marios Familie, auch alte Freudne von mir

bei den Jucie Girls

bei den Juice Girls

Mauis Freund David

Mauis Freund David

Harris und Luna

Harris und Luna

Wauwau!

Wauwau!

Wauwau!

Wauwau!

Wauwau!

Wauwau!

Dass das kein Wauwau ist, musste Maui erst draufkommen.

Dass das kein Wauwau ist, musste Maui erst draufkommen, dennoch sehr interessant.

So wie diese Waschmaschine, an der wir einfach nicht vorbeigehen konnten

So wie diese Waschmaschine, an der wir einfach nicht vorbeigehen konnten

sitzen

sitzen

sitzen

sitzen

sitzen

sitzen

sitzen

sitzen

spazieren

spazieren

den Wauwau nachrennen

den Wauwau nachrennen

Markttag

Markttag

frische Früchte - sonnengereift!

frische Früchte – sonnengereift!

Papas

Papas

versch. Bananensorten für Maui

versch. Bananensorten für Maui

die kleinen sind die besten

die kleinen sind die besten

Yummy!

Yummy!

frischer Saft, todos los dias!

frischer Saft, todos los dias!

Babychino gab´s auch

Babychino gab´s auch

im Caféhaus

im Caféhaus

...

…wo Kaffee noch mit Liebe und hier sogar mit Muskelkraft gemacht wird

frisch gerösteter Kaffee für uns

frisch gerösteter Kaffee für uns

Besuch von Tata Juan

Besuch von Tata Juan

mit Ofrenda

mit Ofrenda, das darf nicht fehlen

die beiden haben sich gleich gut verstanden

die beiden haben sich gleich gut verstanden

<3

<3

Don Chema

Don Chema

immer wieder mit Don Francisco

immer wieder mit Don Francisco

Mauis kleine Freundin Xareni

Mauis kleine Freundin Xareni

...

und Doña Cecilia

und Doña Cecilia

am schönsten ist es aber bei Mami

am schönsten ist es aber bei Mami

bei uns am Dach

bei uns am Dach

am See in der Lancha

am See in der Lancha

Das war dann auch schon die letzte Fahrt über den See

Das war dann auch schon die letzte Fahrt über den See

Abschied von Onkel Luis

Abschied von Onkel Luis

Abschied von Tata Juan am Flughafen

Abschied von Tata Juan am Flughafen

Ein letzter Blick zurück zu den Vulkanen. Aus dem Fuego hat es schon herausgeraucht, wenige Tage später ist er hochgegangen und hat viel Zerstörung und Leid gebracht

Ein letzter Blick zurück zu den Vulkanen. Aus dem Fuego hinten hat es schon herausgeraucht, wenige Tage später ist er hochgegangen und hat viel Zerstörung und Leid gebracht

Hoffentlich kommen wir bald wieder in das Land des Maises.

Hoffentlich kommen wir bald wieder in das Land des Maises.

Maui wäre sicher sofort wieder mit von der Partie

Maui wäre sicher sofort wieder mit von der Partie

In 325 Tagen um die Welt…Māui kommt heim nach Aotearoa

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Für ein kleines Baby sind 325 Tage an sich schon eine sehr lange Zeit – eine Zeit voller Wachstum, Erfahrungen und Eindrücke. Unglaublich, was sich da alles entwickelt…Dass es auch für die Eltern eine höchst intensive und bewusste Zeit ist, das kann ich mittlerweile auch sagen. Man sieht vieles anders, die Prioritäten verschieben sich im Leben, etc., etc., etc…und: man reist auch ganz anders.

Māui ist mit uns in seinen ersten 325 Lebenstagen einmal um die Welt gereist, hat viele Leute und viele Umgebungen und damit verbunden die verschiedensten Energien kennen gelernt. Er ist ein kleiner Reisender und Weltbürger und wer weiß schon,  wo es ihm irgendwann einmal am besten gefallen wird. Aber eines wird er für immer bleiben, ein Maori aus Aotearoa/Neuseeland (Ein Österreicher natürlich auch, aber darüer reden wir ein anderes Mal). Dort kam er vor einem Jahr auf die Welt und dort kehrte er knapp vor Weihnachten zum ersten Mal heim. Um drei schöne Monate mit seiner neuseeländischen Familie und auf seinem Marae zu verbringen, um den ersten Geburtstag zu feiern, um frischen Fisch zu verspeisen, um weiterzuwachsen, um die ersten Worte zu sagen und um seine ersten Schritte zu machen.

Alles war wieder einmal super! Die Fotos zeigen, wie schön er und auch wir es hatten. Es ist wohl ein Glück, als Neuseeländer auf die Welt zu kommen. (Und umso mehr, wenn man dazu Österreicher auch noch sein und die ganze Welt kennen lernen darf…aber das ist eine andere Geschichte.)

Anflug auf Neuseeland. Alles schon reine Routine und es war wohl wohl das letzte Mal, dass Maui  irgendwie in eines der kleinen Babybettchen gepasst hat.

Anflug auf Neuseeland. Alles schon reine Routine und es war wohl wohl das letzte Mal, dass Maui irgendwie in eines dieser kleinen Babybettchen im Flieger gepasst hat.

Heim auf´s Marae von Unmutahi

Heim auf´s Marae von Unmutahi

in der schönen Eastern Bay of Plenty

in der schönen Eastern Bay of Plenty

Koro hat schon auf uns gewartet und die Freude war riesig.

Māuis Koro (das heißt Opa auf Maori) hat schon auf uns gewartet und die Freude war riesig.

Endlich wieder bei den Geschwistern!

Endlich wieder bei den Geschwistern!

Kelly, Mauis Taufpatin und eine von unzähligen Cousins und Cousinen

Kelly, Mauis Taufpatin und eine von seinen unzähligen Cousins und Cousinen

Wiri

Wiri

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ein typisches Abendessen am Kindertisch am Marae. Da wird es nie langweilig.

Ein Jahr alt!

Ein Jahr alt!

Papa Wiremu

Papa Wiremu

Reconnecten am Marae...die Ahnen wollen dabei auch nicht vergessen werden.

Reconnecten am Marae…die Ahnen wollen dabei auch nicht vergessen werden.

Lenny

Wiedersehensfreude mit Len in Ruatahuna

Rossi in Hokianga

Ross in Hokianga

Fischen mit Koro

Neue Aktivitäten für Maui, wie z.B. Fischen mit Koro

Wenn rund um Weihnachten der Pohutukava blüht, ist der Ozean ja bekanntlich voller Köstlichkeiten.

Wenn rund um Weihnachten der Pohutukava blüht, ist der Ozean ja bekanntlich voller Köstlichkeiten. Das war auf der Südinsel.

"Weihnachtsstimmung" auf neuseeländisch

“Weihnachtsstimmung” auf neuseeländisch. Weihnachten ist hier vor allem ein Fest mit großen Familientreffen

Hochsommer,tägliche Erfrischung  im kühlen Nass.

Hochsommer, tägliche Erfrischung im kühlen Nass.

Strandspaziergänge

Strandspaziergänge, in dem Fall bequem mit Wagerl.

Waldspaziergänge, auch mal mit einer kleinen Siesta wie hier.

Waldspaziergänge, auch mal mit einer kleinen Siesta wie hier.

Natur genießen mit allen Sinnen

Natur genießen mit allen Sinnen

staunen

Lupinenpracht auf der Südinsel

staunen

Kauri-Baumriesen im hohen Norden.

staunen

Wasserfall bei Taupo

staunen

Champagne Pool bei Rotorua

Besuch beim Mount Cook auf der Südinsel

Besuch beim Aoraki (Mount Cook) auf der Südinsel

Der zeigte sich ein bisschen grimmig diesmal, aber trotzdem sehr sehr erhaben und schön.

Der zeigte sich ein bisschen grimmig diesmal, aber trotzdem sehr sehr erhaben und schön.

Moeraki Boulders

Moeraki Boulders

Zauberwäldchen

Zauberwäldchen

Blütenpracht

Blütenpracht

Cape Reigna

Cape Reigna

Robben schauen in Kaikoura

Robben schauen in Kaikoura

Blick auf Queenstown, den See und die Remarkables

Blick auf Queenstown, den See und die Remarkables

Sonnenuntergang in der Bucht von Hokianga

Sonnenuntergang in der Bucht von Hokianga

am schönsten ist es aber am Marae

am schönsten ist es aber am Marae

Dort war auch der ideale Platz zum gehen üben.

Dort war auch der ideale Platz zum gehen üben.

z.B. mit dem "Walkie"

z.B. mit dem “Walkie”

Und plötzlich (ab 3. März) ging es dann ganz von selber

Und plötzlich (ab 3. März) ging es dann ganz von selber. Und natürlich gleich mit Ball. Was für eine Freude.

am Strand

am Strand – Freiheit!

im Wald

im Wald. Bloßfüßig natürlich.

Bei den Geysiren in Rotorua

Bei den Geysiren in Rotorua

Maui und sein Rakau

Maui und sein Rakau

Neugierig!

Neugierig!

alles erkunden

alles erkunden

Yeah!

Yeah!

Besser schlecht gefahren als gut gegangen?

Fahren wäre natürlich auch nicht schlecht gewesen, aber dafür ist es noch ein bisschen zu früh.

getragen werden ist immer noch super

getragen werden ist immer noch super

speziell von Mami, da kann man noch Baby sein - so wie hier auf Kaputerangi

speziell von Mami, da kann man noch Baby sein – so wie hier auf Kaputerangi mit Whale Island im Hintergrund

<3

<3

<3

<3

Māui ist ein prominenter und omnipräsenter Name in Neuseeland und ganz Polynesien

Māui ist ein prominenter und omnipräsenter Name in Neuseeland

...

:-D

:-D

 

XMAS

Unser Shop ist jetzt drei Jahre alt!!!

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Wir freuen uns, dass wir morgen das dreijährige Bestehen unseres Shops feiern dürfen.  Wyn und ich sind sehr zufrieden mit dem, was wir in drei Jahren erreicht haben.

Vor allem erfreut es uns, dass wir die Leute am anderen Ende der Welt unterstützen können, die sich noch einer schönen traditionellen Handarbeit widmen und damit ihre Familien ernähren können. Und natürlich freut es uns, dass die Schätze hier bei uns auch als solche erkannt und gut angenommen werden. Somit breitet sich die Freude weiter auf beiden Seiten unseres Brückenprojektes aus – so soll es sein.

Danke allen, die unser Projekt bisher unterstützt haben. Bitte helft uns weiterhin, damit wir diese Arbeit weiter machen können. Herzlichen Dank!

Schau einfach mal wieder rein unter www.gukumatz.at! Weihnachten steht ja auch vor der Türe und da ist sicher für jede/n das richtige Geschenk zu finden. Bei uns unterstützt Du keine Konzerne und ihre fragwürdigen Machenschaften.

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Geben macht Freude

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In diesem Artikel möchte ich vor allem unsere kleinen Sozialprojekte wieder ein wenig in Erinnerung rufen.

…Alljährlich, wenn sich wieder das so genannte Fest der Liebe nähert, erinnern sich viele Menschen auch daran, wie gut es ihnen eigentlich geht und dass sie sogar so viel haben, um mit den weniger glücklichen zu teilen. Das bewusste Geben ist so wie die Dankbarkeit ein Schlüssel zum Glück, zu Füllebewusstsein und Wohlbefinden – das weiß auch schon die moderne Psychologie.

Wyn und ich haben auch Freude daran und versuchen auf verschiedene Art mit anderen zu teilen bzw. anderen zu helfen:

Ein Teil davon ist unser Shop (Link), der kreative Menschen am anderen Ende der Welt mit den etwas kaufkräftigeren Kunden hierzulande zusammenbringt. Wir sorgend abei dafür, dass die Produzent/innen immer einen fairen Preis für ihre Arbeit bekommen. Außerdem wird dadurch das indigene Kunsthandwerk gefördert und Beschäftigung für die indigenen Menschen geschaffen.

In den Zeremonien, die wir in Europa machen, versuchen wir auch hier die gute Energie und die Zugänge von anderen Kontinenten mit den Leuten zu teilen, die nicht so wie wir die Möglichkeit haben zu reisen und in fremde Kulturen einzutauchen. Zum Beispiel haben wir in den vergangenen 4 Monaten ca. 25 Maya-Feuerzeremonien in Österreich und Deutschland gemacht – immer kostenlos und für jeden offen, aus Prinzip. Wer gerne mal dabeisein möchte und noch nicht auf einem entsprechenden Verteiler dazu ist, kann mir gerne ein Email schicken.

Dann gibt es auch ein paar kleine Sozialprojekte, die wir schon seit Jahren betreuen, und ein paar andere, die bisher nur als Idee angelegt sind. Im Folgenden möchte ich diese Projekte noch einmal vorstellen bzw. in Erinnerung rufen.

  • In Guatemala helfen wir seit Jahren unseren Freund Don Francisco Puac Bixcul im Betreiben seiner privaten Initiative einer indigenen Wochenendschule für Kinder. Die Maya-Kinder üben und lernen dort Ihre indigene Sprache und sie bekommen Zugang zum kulturellen und spirituellen Nachlass Ihrer Ahnen. Eine Vorstellung des Projektes findet sich unter dem folgenden Link.
  • Auch in Guatemala unterstützen wir auch schon seit Jahren eine Gruppe von indigenen Fischern in ihrem konstanten Bemühen, den ihnen anvertrauten Atitlán-See vom Müll zu befreien und unter den Einheimischen ein höheres Maß an Umweltbewusstsein zu fördern. Einen Bericht dazu gibt es unter dem folgenden Link.
  • Ein wichtiges Anliegen von uns ist es, den uns bekannten Maya-Vertretern in Guatemala zu helfen, internationale Kontakte zu knüpfen und im interkulturellen Austausch mit anderen indigenen Völkern Wissen zu teilen bzw. zu gewinnen. Dadurch haben wir schon Besuche (und Gegenbesuche) von Mayas bei den Hopis und einigen anderen nordamerikanischen Stämmen mit ermöglicht bzw. auch verschiedene Maori-Vertreter ins Land der Maya geholt. Es ist sehr schön, was sich bei diesen Projekten alles verbindet und verknüpft.
    Momentan sind wir dabei, einen Besuch von Maya-Ältesten bei den Maori in Neuseeland zu organisieren und die Mittel dafür aufzustellen. Zweck der Reise ist es unter anderem, den Mayas zu zeigen, wie sich die Maori organisieren und wie das Stammesleben dort noch intakt ist. Das sollte eine große Inspiration werden. Ich hoffe, dass ich dazu in einigen Monaten einen Bericht schreiben werde können.
    Zuletzt haben wir es einem sehr soziel engagierten Rechtstudenten aus unserem Maya-Dorf mit ermöglicht, an einem Menschenrechts-Kongress in Costa Rica teilzunehmen und wir hoffen, dass wir dadurch einen guten Samen säen konnten.
  • Dieser Punkt betrifft ein hoffentlich zukünftiges Projekt: Aus unserem kleinen Fond für Sozialprojekte möchte ich möglichst bald eine alte „Bringschuld“ aus einem Versprechen aus dem Jahre 2012 begleichen. Ich habe damals auf den Salomonen in dem kleinen Inseldorf Hunda (Link zur damaligen Reise) dem Pfarrer und dem Häuptling zugesagt, dass ich Ihnen beim Aufbau einer kleinen Dorfbibliothek helfen möchte, sofern mir das möglich ist. Nun, Jahre später, sehe ich dazu eine Möglichkeit und zwar möchte ich zusammen mit meinem Freund David, einem Bibliothekar aus Neuseeland, die englischen Bücher in Neuseeland organisieren und dann per Post oder sogar selbst auf die abgelegene Insel auf den Salomonen bringen. Es wäre schön, wenn sich das erfüllen ließe und die Kinder dann außer der Bibel noch ein paar andere Bücher lesen könnten.
  • In Guatemala unterstützen wir auch schon seit Jahren das Krankenhaus und den Sozialfonds des Vereins „Paz Mundo“ (Link). Vor allem dadurch, dass wir das Projekt auch immer unseren ausländischen Besuchern vorstellen und mithelfen, Spenden zu sammeln.
  • Zudem folgen wir in verschiedenen Situationen immer wieder unserem Gefühl und unterstützen einzelne Leute in Guatemala, wo wir wahrnehmen, dass ganz dringend Hilfe benötigt wird, oder zum Beispiel auch dort, wo etwas sehr Wertvolles aus Eigeninitiative für das Wohlergehen von allen geleistet wird.

An dieser Stelle möchte ich allen danken, die in den vergangenen Jahren unsere kleinen Projekte mit unterstützt haben. Wir sorgen immer persönlich dafür, dass unsere beschränkten Mittel zu 100% ankommen und gut eingesetzt werden. Danke für das Vertrauen!

Wer uns beim Helfen helfen möchte, der kann dies sehr gerne tun und zwar mit einer Spende auf das folgende Spendenkonto unseres Freundes Stefan Schlenker (Link), mit dem wir seit Jahren zusammen an einem Strang ziehen. Bitte im Verwendungszweck „Jörgs Projekte“ oder ein bestimmtes Projekt angeben. Danke, gracias, maltiox, tena koe!!!

Mayaschule Guatemala

Mayaschule Guatemala

Überreichen einer Nahrungsmittelspende an die Fischerfamilien in Guatemala.

Wir feiern 260 Tage Māui!

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Unser Sohn Māui ist jetzt seit 260 Tagen auf der Welt. 260 Tage sind für die Maya ein sehr wichtiger Zyklus, nach einer vollen Runde der 260 Tage wiederholt sich dieselbe Tagesenergie des Cholqij, des rituellen Mayakalenders. Heute haben wir wieder den Tag „4Tzikin“ – so wie am 24.1., als Māui auf die Welt kam. Damit es nicht zu kompliziert wird, nennen wir das einfach „Maya-Geburtstag“ und das wird gefeiert!

Heute, an Māuis ersten Mayageburtstag, kann ich kaum glauben, wie groß und clever unser „Baby“ schon ist – ja fast schon kein Baby mehr. Wir blicken zurück auf eine wunderschöne Zeit des gemeinsamen Entdeckens, Kennenlernens und Wachsens. Auf schöne und abenteuerliche Reisen sowie auf ruhige Tage zuhause mit feinen, gemeinsamen Nachmittagsschläfchen. Ich sehe das Lächeln meines kleinen Sohnes und das Lächeln, das er in alle anderen Gesichter gezaubert hat. Was für eine schöne und lebensverändernde Erfahrung ist es doch, Vater zu sein. Heute sage ich danke für meinen Māui, meine Wyn, unsere ganze, weltumspannende Familie und all das Schöne, was uns das Leben schenkt. Danke, Tzikin, für deine Fülle und Weite!

Wir hatten heute einen schönen Tag mit Ausflug, Kuchen und Feuerzeremonie. Und nochwas darf bei keiner ordentlichen Geburtstagsfeier fehlen, drum hat sich die Wyn auch ins Zeug gelegt und eine für unseren Māui gemacht: Eine Diashow klarerweise. Check this out!!!
(Falls Du das Video noch nicht sehen kannst, klicke hier)

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Māui lernt seine dritte Heimat, das Land der Maya, kennen.

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Ich erinnere mich noch lebhaft an meine erste Reise zu den Mayas und wie sich dadurch eine neue Welt für mich eröffnet hat. Ich musste darauf 28 Jahre lang warten und der Zeitpunkt war für mich damals wohl genau der richtige.

 Māui sollte schon deutlich früher das Privileg bekommen, das Land der Maya, seine Menschen, Energien und Kraftplätze kennen zu lernen. Bestimmt haben viele es nicht wirklich verstanden und manche haben uns sogar davor abgeraten, mit unserem kleinen Baby nach Mittelamerika zu reisen. Sätze wie „Der Kleine hat ja eh nichts davon und für Euch ist es nur anstrengend.“ sind dabei eher an uns abgeprallt. Immerhin wissen wir, was für eine schöne Energie in diesem Erdteil und seinen Menschen zuhause ist, und außerdem glauben wir ganz fest daran, dass auch (oder gerade) ein Baby diese Energien wahr- und aufnehmen kann. Ob Māui auf seiner Reise alle dreidimensionalen Wunder als solche erkennen kann oder nicht, das war für uns nicht vordergründig wichtig – immerhin gehen wir davon aus, dass die sichtbare Welt nur „die Spitze des Eisberges“ von einem wunderbaren, großen Ganzen ist. Anstrengend ist uns unser Māui sowieso nicht. Dafür lieben wir ihn viel zu sehr und wir haben ja schon in Neuseeland herausgefunden, dass er ein sehr unkompliziertes Reisebaby ist…

Wie es dann genau sein würde, das wussten wir dennoch nicht. Ich kenne das Land der Maya seit vielen Jahren in- und auswendig und ich weiß, was man dort erwarten kann und was nicht. Das Wichtigste ist, dass die Menschen dort sehr freundlich sind und uns eine Umgebung zum Wohlfühlen bieten. Wyn sagte auch „No problem!“ und ich habe mich natürlich auf sie als erfahrene Mutter verlassen, dass sie einschätzen kann, was auf uns zukommen werde und dass es wirklich problemlos sein wird. Auf die Gebete für den Schutz auf der Reise vergisst man dennoch nie. In jeder Zeremonie, jeden Tag und vor jedem noch so kleinen Ausflug…

Jetzt, fast am Ende unseres zweimonatigen Aufenthalts, bin ich natürlich trotz allem froh schreiben zu können, dass es hier tatsächlich eine rundum äußerst schöne Erfahrung für uns gewesen ist.

Und für Māui war es das ganz sicher auch. Was soll da das Schöne für ihn gewesen sein? Ganz sicher einmal die ruhige Umgebung, in der man sich von Mensch zu Mensch begegnet. Die entschleunigte Lebensweise ohne Stress, Hast und Autoverkehr. Vor allem aber ist sehr bemerkenswert, wie er als kleines, stilles Baby von den Menschen wahrgenommen, angenommen und aufgenommen wurde.

Auf letzteres möchte ich im Besonderen eingehen, denn das ist ein sehr gutes Beispiel für den großen Schatz der Herzlichkeit, den man hier finden kann. In der Einfachheit und Bescheidenheit, bedingungslos, unscheinbar und von vielen unbemerkt…sozusagen im Schatten der berühmten Maya-Pyramiden, der atemberaubenden Landschaften und der großen Mysterien, die hier seit Jahrtausenden gehütet und von vielen Wahrheitssuchern aus aller Welt verstanden werden wollen. Wer sich auf der menschlichen Ebene des Herzens so berühren lässt, braucht auch die großen Mysterien der alten Völker nicht suchen, denn die liegen da bestimmt alle schon mit drin.

Von den Mayas wird man immer mit einem Lächeln beschenkt. Man begegnet sich hier in einer gebenden und den Mitmenschen segnenden Grundhaltung, die einen als Europäer sehr angenehm berührt. Ständig hört man Dinge wie „Wie geht´s?“, „Guten Morgen“, „Schönen Tag noch“, „Alles Gute“, usw…Mit einem Baby am Arm ist das noch einmal was anderes. Sobald wir hier in Guatemala irgendwo mit Māui aufgetaucht sind, wurden wir angelächelt, angesprochen und mit Anerkennung, Freundlichkeit und Aufmerksamkeit geradezu überhäuft.

Das fing schon beim Ankommen am Flughafen in Guatemala City an – überaus aufmerksame und hilfreiche Leute überall. Am Flughafen Madrid war das noch anders gewesen. Dort zählen Anzug und Krawatte bei weitem mehr als ein Baby und das wurde uns auch direkt ganz ohne Genierer so vermittelt.

Am Flughafen in Guatemala wurden wir schon von Tata Juan, meinem langjährigen Feuerschamanen-Lehrer erwartet. An sich ist das schon eine Tradition, dass er der letzte und erste Guatemalteke ist, den wir auf unseren Aufenthalten treffen. Immerhin wohnt er direkt in der Nähe des Flughafens. Diesmal war es aber noch etwas anderes. Tata Juan kam mit seiner ganzen Familie, um unser Baby (sein „Enkelkind“) zu sehen, in den Armen zu halten, in Guatemala willkommen zu heißen und zu segnen. Die Freude war riesengroß und beinahe wären wir gar nicht mehr losgekommen von dort. Das war nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was uns in den kommenden Wochen erwarten sollte.

Wohin wir auch gekommen sind, wen auch immer wir getroffen haben: Niemand war jemals scheu, auch einem fremden Baby (unserem Māui) gegenüber bedingungslose Liebe auszudrücken, ihn zu segnen und ihm Komplimente zu machen oder uns zu bitten, ihn im Arm halten zu dürfen. Kinder werden hier nicht einfach als Anhängsel von den Eltern oder als herumgetragene Objekte übersehen so wie in Europa. Jeder reißt sich um sie und weiß auch, mit ihnen umzugehen.Und wenn man mit einem Baby unterwegs ist, lernt man auch viele neue Vokabeln kennen. Das meistgehörte neue Wort auf Spanisch war für uns “Cachetón”, was soviel wie “Bausbackiger” heißt. :-) Das ist in einem Land mit weit verbreiteter Unterernährung unter Kindern und Babys ein absolutes Kompliment für den Nachwuchs und die Eltern.

Übrigens haben wir auch immer wieder den uns bekannten hier lebenden Europäern die Möglichkeit geben wollen, unseren Sohn einmal zu halten. Jedoch wurde das auffallend oft mit Aussagen wie „Ich weiß ja nicht wie…“ etc. abgewunken. So unterschiedlich sind die Welten…

Māui hat das Bad in aufrichtiger Zuneigung bestimmt auf angenehme Weise gespürt. Denn er ist ja auch in Neuseeland mit menschlicher Wärme von allen Seiten gut versorgt gewesen und hat sich vom ersten Tag an die Nähe vieler Menschen gewöhnen dürfen. Außerdem gab es von ihm dabei nie ein Anzeichen, dass ihn nur irgend etwas irritieren oder stören würde. Was für ein zufriedenes und liebes Kerlchen!

Das folgende Video (made by Wyn) zeigt neben ein paar anderen Bildern nur eine kleine Auswahl von unzähligen Fotos, die wir mit den Einheimischen (hauptsächlich Freunde und Familie von uns) gemacht haben und die unsere Freude über diese erste gemeinsame Reise hierher ausdrücken.

Māui hat eine weitere Familie und eine weitere Heimat bekommen. Er durfte nicht nur die Menschen und ihre Herzlichkeit kennen lernen, sondern auch ein paar wundervolle Plätze der Tierra Maya, die uns seit langem vertraut und lieb sind (u.a. die Pyramiden von Tikal, Yaxha, Gumarkaj und Palenque). Durch die Besuche dieser kraftvollen Orte werden auch energetische Brücken gebaut und wir gehen davon aus, dass Māui auf seiner ersten Reise durch die Maya-Welt eine schöne Verbindung zu unserer/seiner dritten Heimat ins Herz gelegt bekommen hat. Und sie hat sich auch einmal mehr nur von ihrer besten Seite gezeigt.

Die Dankbarkeit ist für die Maya die stets ausgedrückte Grundhaltung ihres Lebens und das Vehikel schlechthin um glücklich durchs Leben zu reisen. Wir verlassen die „Tierra Maya“ einmal mehr mit von Dankbarkeit gefüllten Herzen und wir können es jetzt schon kaum erwarten wieder als Familie hierher zurückkehren zu dürfen. Danke allen Plätzen, Menschen und Energien, die uns hier so wohlwollend aufgenommen und stets gut beschützt haben. Danke unseren Familien, die uns zuhause in Neuseeland und Österreich den Rücken freihalten und mit ermöglichen, dass wir hierher reisen konnten. Danke Wyn, dass Du für uns, Deine Familie, Unmögliches möglich machst. Maltiox, maltiox, maltiox!

Empfang durch Don Juan und einem Teil seiner Familie am Flughafen

Empfang durch Don Juan und einem Teil seiner Familie am Flughafen

Erst einmal das angenehme Klima und die Ruhe genießen.

Erst einmal das angenehme Klima und die Ruhe genießen.

Die Großmutter Atit´lán

Die Großmutter Atit´lán

Meine Maya-Adoptiveltern Don Francisco und Doña Cecilia freuen sich über ihren neuen Enkel

Meine Maya-Adoptiveltern Don Francisco und Doña Cecilia freuen sich über ihren neuen Enkel

Frühstück am Lago Atitlán

Frühstück am Lago Atitlán

Don Francisco in einer ganz ungewohnten Pose (das Handy, nicht das Baby)

Don Francisco in einer ganz ungewohnten Pose (das Handy, nicht das Baby)

Feuerzeremonie mit Tata Juan in seinem Element

Feuerzeremonie mit Tata Juan in seinem Element

Nacht-Ritual mit Tata Juan

Nacht-Ritual mit Tata Juan

EIne speuzielle Segnung für unseren Sohn durch Tata Juan

EIne spezielle Segnung für unseren Sohn durch Tata Juan

Zeremonie mit Nana Feliciana

Zeremonie mit Nana Feliciana

Spaziergang im Kräutergarten mit Nana Feliciana

Spaziergang im Kräutergarten mit Nana Feliciana

Osterteppich für Māui

Osterteppich für Māui (hier mit seiner Guatemala-Taufpatin Chenta und Ixlem)

am Tag Tzikin

am Tag Tzikin

..noch mehr Vögel

..noch mehr Vögel

Auch die richtige Haltung an der Café-Bar will früh genug gelernt sein.

Auch die richtige Haltung an der Café-Bar will früh genug gelernt sein.

Sonnanaufgang über dem Lago Atitlán

Sonnanaufgang über dem Lago Atitlán

Bootsfahrt am Lago Atitlán

Bootsfahrt am Lago Atitlán

Wyn mit der Känguruh-Tasche: EIn unverzichtbares Utensil für uns auf dieser Reise.

Wyn mit der Känguruh-Tasche: EIn unverzichtbares Utensil für uns auf dieser Reise.

Oder einfach am Arm...Spazieren an der frischen Luft

Oder einfach am Arm…Spazieren an der frischen Luft

Gut gelaunt auf Achse

Gut gelaunt auf Achse

Bootsfahrt am Fluss

Bootsfahrt am Fluss

Auch im Flieger ist Māui cool

Auch im Flieger ist Māui cool

an den Wasserfällen in Chiapas

an den Wasserfällen in Chiapas

Über dem Blätterdach auf den Pyramiden von Tikal.

Über dem Blätterdach auf den Pyramiden von Tikal.

Meeting zur gemeinsamen Zeremonie mit Tata Gilberto in Tikal

Meeting zur gemeinsamen Zeremonie mit Tata Gilberto in Tikal

Die Ceiba - Lebensbaum der Maya und Ausdruck von Kraft

Die Ceiba – Lebensbaum der Maya und Symbol für Kraft

Zeremonie bei den Pyramiden in Uaxactun

Zeremonie bei den Pyramiden in Uaxactun

Ofrenda bei den Tempeln von Gumarkaj

Ofrenda bei den Tempeln von Gumarkaj

Eines unserer Lieblingsplätzchen im Tiefland

Eines unserer Lieblingsplätzchen im Tiefland

Der schwarze Sandstrand von Monterrico am großen Pazifik, Māuis Heimat

Der schwarze Sandstrand von Monterrico am großen Pazifik, Māuis Heimat

Am großen Pazifik in Monterrico

Am großen Pazifik in Monterrico, weit hinter uns am anderen Ende des Meeres steht Māuis Großvater mit der ANgel am Strand.

Ein schräger Fisch, der da angespült wurde.

Ein schräger Fisch, der da angespült wurde.

Māui hat in den beiden Monaten viel Entwicklung durchgemacht und Neues gelernt, z.B. Zungenzeigen

Māui hat in den beiden Monaten viel Entwicklung durchgemacht und Neues gelernt, z.B. Zungenzeigen

Bis bald, Guatemala! Maltiox!

Bis bald, Guatemala! Danke für alles, Maltiox!

Māuis erste Lebenswochen in Neuseeland

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Am 24. Dezember kam ich nach Neuseeland, am 14. Jänner haben wir geheiratet und am 24. Jänner gaben sich unser Sohn Māui und Wyns Mum die Türklinke zu unserer Welt in die Hand. Ein intensiver Monat lag hinter uns und wir und die ganze Familie mussten uns erst einmal etwas erholen.

Ein großer Teil der näheren Familie blieb noch für mehrere Tage zusammen am Marae und so gewöhnte man sich miteinander an die neue Situation, die Abwesenheit von Mum. Wyn und ich haben uns mit Maui immer wieder alleine wo zurückgezogen und das neue Miteinander in Ruhe genossen, dann wieder zusammen mit der Familie am Marae. Māui wurde ganz natürlich auf Maori-Art an die Gegenwart von Mitmenschen und das damit verbundene Wohlgefühl gewöhnt. Meine Schwester Sigrid und meine Mutter waren auch noch bei uns. So haben wir uns alle miteinander nach den vergangenen Ereignissen wieder etwas konsolidiert.

Gleichzeitig begannen wir uns auch auf einen größeren Besuch aus Österreich vorzubereiten. Wir hatten schon längerfristig eine spirituelle Reise mit einigen Freunden von zuhause geplant und diese sollte auch schon bald losgehen. Also gab es einiges zu organisieren, Anrufe zu tätigen, diverse involvierte Leute besuchen, das Marae wieder flott machen und energetisch neutralisieren, und so weiter. Es war nach allem Erlebten für uns und die Familie ganz gut, ein neues Projekt vor Augen zu haben und nach vorne zu schauen. Dazwischen war auch immer wieder viel Zeit um gemeinsam das Vergangene zu verarbeiten – eine schöne Zeit am Marae, gemeinsames Essen, Strandbesuche, Fischen, Musizieren und einfach nur Sein. Ein kleiner Höhepunkt dieser Zeit war unser Begrüßungsritual für Māui an seinem 20. Lebenstag. Ein Feuerritual nach Maya-Art gemischt mit Gebeten und Gesängen der Maori-Familie. Für mich und Wyn etwas ganz Normales, für die meisten anderen Beteiligten etwas Neues.

In den ersten Wochen von Māuis Leben konnte ich mich in aller Ruhe an meine neue Rolle als Vater gewöhnen und das neue Glück zusammen mit Wyn in vollen Zügen genießen. Mit ermöglicht haben das die Familie vor Ort (vor allem mein Schwiegervater) und besonders meine Mutter, die immer für uns da war und sich so wie wir jeden Tag über Māui gefreut hat.

Als unsere Freunde von zuhause kamen, nahmen wir sehr freudig unsere Rolle als Gastgeber an und es sollten uns drei wunderschöne Wochen mit einem vielseitigen Programm mit faszinierenden Begegnungen und Erfahrungen bevorstehen. Eine intensive gemeinsame Reise durch leichte und dichtere Tage, Zeremonien, verschiedenste Energiefelder, neue Eindrücke, intensives Miteinander auf den Maraes und vieles mehr. Ein großes Highlight weit jenseits des Alltäglichen – für alle Beteiligten gleichermaßen, für die Einheimischen und für die Gäste. Unsere gemeinsame Reise führte uns unter anderem einmal mehr nach Cape Reigna/Te Rerenga Weirua – der Absprungplatz der Seelen auf ihrer Reise nach dem Tod. Dort machten wir ein Ritual für die Verstorbenen und – wie bei den Maoris üblich – ganz besonders für die kürzlich Verstorbenen. Davon gab es in der näheren Familie von Wyn neben Mum noch einige, die wir in unseren Gedanken und Gebeten dort mit einschlossen.

Und leider auch Pohutu: Die Mutter meiner Maori-Familie aus Ruatahuna, die mich schon auf meiner ersten Reise nach Neuseeland adoptiert hatte (siehe dazu den Artikel auf diesem Blog), kam am 26.2. bei einem Unfall auf dem Heimweg tragisch ums Leben, nachdem sie uns zusammen mit ihrem Mann Len am Marae in Matata besucht hatte. Ein Schock für uns alle. Noch wenige Wochen vorher hat Pohutu unseren Hochzeitszug in der Willkommenszeremonie angeführt. Sie war einer der großherzigsten Menschen, die ich in meinem Leben getroffen habe.

So gab es einige uns nahestehende Verstorbene, die wir mit nach Cape Reigna genommen haben. Der Umgang der Maori mit dem Tod ist ja ein ganz eigener und die großen, kinderreichen Familien machen das Abschiednehmen von den Alten wohl etwas einfacher. Ich war erleichtert, als ich Len nach unserer Reise einen Besuch abstattete, zu sehen, dass er und seine Familie sich schon einigermaßen von dem Verlust ihrer Großmutter und Mutter erholt hatten.

Wir verbrachten mit unseren Besuchern aus Europa eine sehr schöne Zeit zusammen. Für sie waren wohl das Erleben der echten und ehrlichen Maori-Gastfreundschaft und die Erfahrung eines anderen Familiengefühls die zentralen Erfahrungen ihres Neuseeland-Aufenthalts. Für uns war es unter anderem auch ein kleiner Reise-Testlauf mit unserem Baby. Wyn und Māui zeigten mir, dass auch das Reisen mit einem kleinen Baby kein Problem darstellt. Selbst wenn man noch dazu Gastgeber und Koch für eine Gruppe von Besuchern ist…aber das fällt schon in Wyns Kategorie „Superwoman“. Und Māui ist einfach ein Superbaby, ruhig und relaxt in allen Lebenslagen – da fällt einem selbst das Entspanntsein auch gleich viel leichter.

Nach dem Abschied von unserem Besuch hatten wir noch zwei Wochen im Kreise der Familie, bevor wir wieder von Neuseeland abflogen. Für alle dort war es schwierig, uns und vor allem Māui wieder loszulassen. Wie man bei Wyns Vater gesehen hat, fällt das auch beim 16. Enkelkind noch schwer, und so flossen einige Tränen, als wir letztendlich Richtung Flughafen Auckland wegfuhren.

Bei allem Abschiedsschmerz flogen wir trotzdem sehr dankbar und voller Freude von Neuseeland ab. Māui ging jetzt mit uns auf seine erste richtig große Reise und Amio kam auch wieder mit uns mit. Wir hatten es in den vergangenen drei Monaten um einiges intensiver bekommen, als wir es ohnehin schon geplant hatten. Eine Zeit voller lebensverändernder Erfahrungen, die erst einmal verstanden und wieder in die innere Ordnung gebracht werden wollten. Dafür sollte dann unser nächstes Reiseziel der richtige Ort sein…

Die folgenden Bilder zeigen einfach einmal mehr, wie schön wir es in Neuseeland haben, was für eine gute Heimat und Familie sich Māui am anderen Ende der Welt ausgesucht hat und worauf wir uns jetzt schon wieder freuen dürfen, wenn wir wieder dorthin zurückkehren.

Ahnenbesuch im Mataatua-Marae

Ahnenbesuch im Mataatua-Marae

Erstbesuch auf Kaputerangi

Erstbesuch auf Kaputerangi

Māuis erster Strandausflug

Māuis erster Strandausflug

Supermum

Supermum

Hongi mit Māui

Hongi mit Māui

Māui in seinem Wahakura

Māui in seinem Wahakura

Māui mit seinem Opa, meinem Vater

Māui mit seinem Opa, meinem Vater -es ist sich gerade noch ausgegangen für 2 gemeinsame Tage in Neuseeland

Māui mit seinem Koro, Wyns Dad

Māui mit seinem Koro, Wyns Dad

Mutti mit Māui

Mutti mit Māui

Māui und seine 2 Taufpatinnen Kelly, Wyns Nichte, und Sigrid, meine Schwester

Māui und seine 2 Taufpatinnen Kelly, Wyns Nichte, und Sigrid, meine Schwester

Uncle Son, Wyns Bruder

Uncle Son, Wyns Bruder

Auntie Faye, Wyns Schwester

Auntie Faye, eine von Wyns Schwestern

Feuer-Willkommenszeremonie für Māui

Feuer-Willkommenszeremonie für Māui

Treffen mit Freunden in Auckland. Die Herren vorne im Bild waren schon bei uns in Guatemala (Hone und Wiremu)

Treffen mit Freunden in Auckland. Die Herren vorne im Bild waren schon bei uns in Guatemala (Hone und Wiremu)

Nane (sollte den Bloglesern von früher bekannt sein) und Familie bei der Maori-Kulturvorführung

Nane (sollte den Bloglesern auch von früher bekannt sein) und Familie bei der Maori-Kulturvorführung

Elli und Bissy

Elli und Bissy

Uncle Nanu und Nane beim Grillen

Uncle Nanu und Nane beim Grillen

Davina und Clayton

Davina und Clayton

Selfie mit David

Selfie mit David

Meine Eltern am Summit in Auckland

Meine Eltern am Summit in Auckland

Rossy und Māui

Māui und unser Freund Rossy

Mit meinem Schwiegervater beim Fischen

Mit meinem Schwiegervater beim Fischen

Son mit einem good catch, ein großer Red Snapper,ideal für meine Leibspeise, rohen Fisch

Son mit einem good catch, ein großer Red Snapper – ideal für meine Leibspeise, rohen Fisch

Mit den Kids und Pferd

Mit den Kids und Pferd

mit Māui beim Vögelvertreiben am Strand

mit Māui beim Vögelvertreiben am Strand

Auntie Pare, up North

Auntie Pare, up North

Len zu Besuch

Len zu Besuch

letztes Foto und Abschied von Pohutu vor ihrer letzten Reise.

letztes Foto und Abschied von Pohutu vor ihrer letzten Reise.

Ich mit Len und Pohutu auf einem Foto von 2013

Ich mit Len und Pohutu auf einem Foto von 2013 – R.I.P. Pohutu

auf Cape Reigna

auf Cape Reigna

Weite und Kraft

Weite und Kraft

mit Mutti am Boot, auf der Ausschau nach Delfinen

mit Mutti am Boot, auf der Ausschau nach Delfinen

mit Maya am Tarewera Outlet

mit Maya am Tarewera Outlet

am Strand

am Strand – Zeit zum Nachdenken

im Busch

und auch im Busch kommt man zur Ruhe

Die schöne Natur Aotearoas vermisst man anderswo

Die schöne Natur Aotearoas!!!

Der allgegenwärtige Farn

Der allgegenwärtige Farn – Nationalsymbol Neuseelands

Typische Pflanzen: Neuseeland Flachs und Schilf

Typische Pflanzen: Neuseeland-Flachs und Schilf

Abflug aus Neuseeland

Abflug aus Neuseeland

Māui hat schon seinen eigenen Pass

Māui hat schon seinen eigenen Pass. Geboren in Whakatane, wie es sich für einen richtigen Maori gehört. Und kurz vor dem Fototermin hat er sich vorsichtshalber noch einmal ordentlich das Gesicht verkratzt – Pech gehabt! :-)

Anunft in Wien beim kurzen Zwischenstopp in Österreich

Anunft in Wien nach Māuis ersten langen FLug (28 h) – es sollte nur ein kurzer Zwischenstopp in Österreich sein.

Online-Shop neu!!! Gukumatz ist da!!!

Email

Gukumatz nennen die Hochland-Mayas die „Gefiederte Schlange“, eine der zentralen Schöpfer-Energien in der Kosmovision der präkolumbianischen Völker Mittelamerikas.

Gukumatz ist auch der neue Name für meinen Online-Shop, den ich ab sofort auf die gleichnamige Internetseite www.gukumatz.at auslagere. In die Erstellung der neuen Shop-Seiten habe ich in den vergangenen Monaten sehr viel Energie investiert und ich hoffe, dass diese zumindest ebenso gut angenommen werden wie mein bisheriger Online-Shop.

Mit der Auslagerung des Shops kommt die bestehende Seite „am besten weg“ wieder in ihren ursprünglichen Hauptzweck zurück und wird vor allem wieder als mein persönlicher Reiseblog dienen. Das kommt jetzt gerade recht, da ich jetzt einen neuen Mitwanderer vom Universum geschenkt bekommen habe.

Also lade ich alle Besucher meiner Seite herzlich auf den neuen Shop Gukumatz ein. Ich freue mich über jeden Klick und auch über jede neue Bestellung.

NEU ist unter anderem: 

  • Ab sofort kann auch aus der Schweiz bestellt werden.
  • Ab sofort kann auch mit Sofort-Überweisung bezahlt werden.

Um die Qualität der Waren und den bestmöglichen persönlichen Service von mir werde ich mich natürlich unverändert weiter bemühen.

Mit dem Klick unten auf das Gukumatz-Maskottchen oder oben im Menü unter “Shop” kommst Du direkt auf die neue Shop-Seite. Viel Spaß beim Anschauen, willkommen im neuen Gukumatz-Shop!!!

Gukumatz