Roadtrip US – YELLOWSTONE!

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Der Trip durch die USA war ja ein lang gehegter Traum von mir und ganz oben auf der Liste stand da für mich definitiv der Yellowstone Nationalpark. Yellowstone ist der älteste Nationalpark der Welt und mit ca. 3 Millionen Besuchern im Jahr der populärste aller Parks in Amerika, und das nicht ohne Grund.
Die Schneeschmelze ist jetzt dort noch voll im Gang, die Bären sind gerade erst am Aufwachen nach dem Winterschlaf, insofern ist noch keine Hauptsaison gegeben. Also war es für uns auch kurzfristig kein Problem einen begehrten Zeltplatz auf einem der Campingplätze zu bekommen und so war die Tür offen für einen zweitägigen Aufenthalt im Nationalpark.
Eines kann ich jetzt schon sagen: Ich wuerde gerne wieder in den Yellowstone kommen, und zwar etwas länger beim nächsten Mal, um mich noch mehr auf all die Wunder, die man dort bestaunen kann, einlassen zu können und vor allem etwas weiter abseits der ausgetrampelten Pfade auf Erkundung zu gehen. Die zwei Tage waren aber für das erste Mal in Ordnung, wir haben das Wichtigste in Ruhe anschauen können und auch, was die Tiere anbelangt, ist kein Wunsch offen geblieben. Für letzteres war der Zeitpunkt unseres Besuches auch ganz gut, da noch in vielen Teilen des Nationalparks der Schnee liegt und sich die vierbeinigen Freunde auf einem kleineren Gebiet aufhalten.
Der Yellowstone liegt auf einem schlummernden Supervulkan, dessen letzte Ausbrüche vor hunderttausenden Jahren zur Verdunkelung der gesamten Erde geführt haben, wie die Wissenschaft nachzuweisen vermag. Noch heute ist ein riesiger Magmaherd unter dem gesamten Nationalpark und überall zischt und dampft es aus der Erde. Nirgends auf der Welt gibt es eine höhere Dichte von Geysiren und heißen Quellen als dort, und das sind auch die Hauptattraktionen des Parks, die man bequem mit dem Auto anfahren und besichtigen kann. Die Kraft der Geysire und die durch verschiedene Mikroorganismen farbenprächtigen „Hot Pools“, die in bizarren Vulkanlandschaften platziert sind, haben mich besonders beeindruckt. Aber auch die Weite und Vielfalt der Landschaft sowie die vom Menschen unberührte Natur.
Bisons und Hirsche sind quasi allgegenwärtig und dennoch erfreut man sich jedes Mal wieder an ihnen. Wir haben Elche gesehen und einen Kojoten und mein größter Tierwunsch hat sich schließlich auch noch erfüllt, als wir in Ruhe und aus sicherer Entfernung ganz stressfrei drei Grizzlybären beobachten konnten.
Ich kann gar nicht sagen, wie oft mir im Yellowstone die Freudentränen gekommen sind. Die Tage dort gehen so wie der ganze Trip unter die allerschönsten meiner Reiseerfahrungen ein und bleiben für immer unvergessen.

Oh yeah!!!

auf der Fahrt in den Park hinein lag so viel Schnee, dass ich mir kurz nicht sicher war, was wir denn hier um diese Zeit verloren haben...

aber es ging dann wieder ordentlich bergab und auf einmal sah wieder alles ganz manierlich aus und die Temperatur war auch angenehm

der wohl bekannteste Geysir der Welt: "Old Faithful"

einer seiner vielen kleineren Kollegen

Sonnenuntergang bei wieder einem anderen

Heisse Quellen mit Sinterterrassen

und immer wieder die farbenpraechtigen Hotpools

...

hier der groesste und bekannteste von ihnen: Great Prismatic Pool

so schaut dieser aus der Naehe aus

und so mit mir zusammen

Heisser Bach

...

die unberuehrten Fluesse haben mir besonders gefallen

Blick auf die Lower Falls des Yellowstone River

wenn man zu deren Absturz hinwandert und runterschaut, wird einem die Naturgewalt eindruecklich bewusst

Blick in den noch gewaltigeren Canyon

von Meister Petz war zuerst keine Spur

doch ploetzlich gab es ein klares Anzeichen fuer Baeren...Traffic Jam!

Voila! eine Grizzlymutter mit 2 fast ausgewachsenen Jungen beim Wurzeln Ausgraben

Bisons

Kojote

Wapiti

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