Ankunft und Einbruch am Titicacasee

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Sind in der Frueh aus Lapaz rausgefahren, Richtung Titicacasee. Die Fahrt ist grandios, zuerst hat man einen wunderbaren Blick auf die Cordillera Real mit den eingeschneiten Bergriesen, dannach auf den Lago Titicaca in einem intensiven Dunkelblau.

Cordillera Real-Huayna Potosi

Cordillera Real-Huayna Potosi

In Copacabana angekommen, haben wir gleich Quartier bezogen und uns ins nette, bute Ortsleben gestuerzt. Dabei habe ich ignoriert, dass meine Verdauungskrise noch nicht ausgestanden ist und hab mir gleich ganz gierig eine gebratene Forelle bestellt und einverleibt. Wunderbar, zunaechst!
Vor der Forelle...

Vor der Forelle...

 

Copacabana ist traumhaft gelegen und wirklich einen nette Stadt mit viel jungen Leuten und Reisenden. Von hier aus besucht man die beruehmten Inseln der Sonne und des Mondes, was auch auf unserem Programm stehen wird. Die Basilika von Copacabana ist einer der Walldfahrtsorte Suedamerikas und beherbergt eine wundertaetige schwarze Madonna. Der Ort war auch schon den Praekolumbianern heilig.Also machten wir uns nach der Forelle auf den Weg zur Basilika, um einmal Gruessgott zu sagen. Schon am Weg dorthin hab ich fast zu halluzinieren begonnen vor Bauchschmerzen. Oben angekommen konnte ich mich nur noch hinsetzen und bitter dreinschauen. Bin dann ins Quartier, wo ich mich den ganzen Nachmittag unter schwersten Bauchschmerzen mit Schweissperlen auf der Stirn im Bett gewunden habe und optimistisch davon ausgegangen bin, dass auch diese Krise enden wird. Es war ein Horror und ohne Uebertreibung ware ich fast gerne ohnmaechtig geworden um das nicht aushalten zu muessen!!

 

...und dannach

...und dannach

Gunti hat inzwischen einen der heiligen Huegel in Stadtnaehe erklommen und eine mystische Atmosphaere sowie den genialen Blick auf die Stadt und den See genossen.

Copa von oben

Copa von oben

 

oben

oben

Ich war regelrecht froh, als er am Abend dahergekommen ist und mich mit ruhige Zureden und ein paar Tricks aus der Heilerkiste wieder ein wenig aufgepeppelt hat.

Konnte mir jetzt noch ein Gemuesesupperl und einen Kamillentee genehmigen und hoffe, dass es mir morgen wieder besser geht und sich diese Magenschmerzen nie mehr wiederholen. Fairerweise sei gesagt: die Forelle konnte nichts dafuer!

 

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Ein Gedanke zu „Ankunft und Einbruch am Titicacasee

  1. Stefan

    Hola Hermanos!

    Freut mich, dass Guntram gut angekommen ist. Ihr wisst eh, man fliegt ja quasi mit.
    Das mit den Bauchschmerzen tut mir leid, da hast Du wohl was Gröberes aufgegabelt. Falls Du willst, dass Manuela Dich mit Radionik besendet, dann mail einfach kurz.
    Ansonsten wünsche ich Euch eine gute Zeit, viele tiefe Einblicke in die Welt der Inkas und viel Freude und Spaß.

    Ein dicke Umarmung aus der Ferne.

    Stefan

    P.S.: Die Gruppe ist gerade auf dem Weg ins Zentrum, wenn meine Berechnung stimmt. Habe bei meinem iMac den Schreibtischhintergrund gewechselt. Man sieht nun den Lago Atitlan!

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