Dublin

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Am 27.Mai sind wir in den Flieger nach Irland gestiegen. Ich hatte die Verantwortung auf mich genommen den ganzen Trip zu planen, meine Mutter sollte sich um nichts scheren müssen – das war der Deal. Leider hatte ich mich aber aufgrund anderwertiger Aktivitäten auch nicht mehr um besonders viel kümmern können und darauf vertraut, dass sich schon das richtige ergeben werde. Als Reiseprofi bin ich so auch schon oft genug gut gefahren.

Genauso profimäßig und mit entsprechender Freude wurde der Rucksack gepackt und der Billigflieger am 27. Mai bestiegen. Ziel Dublin.

Von Dublin sahen wir aus der Luft nicht sehr viel, da eine dichte Nebelschicht über der Stadt lag. Die letzten Tage daheim waren so schön gewesen, dass ich mich schon fragte, was mich da in der schönsten Zeit des österreichischen Jahres nach Irland zieht, wo es dort an über 270 Tagen im Jahr Regen gibt. Als wir bei eher frischen Temperaturen mit dem Bus in die Stadt fuhren, wusste ich noch nicht, dass der keltische Wettergott ein schönes Geschenk für uns parat hatte…

Schon am Weg ins Hotel fällt einem bei jeder kleinen Begegnung die nette Art der Leute auf, spätestens im Hotel dann die hohen Preise.

In Irland bezahlt man mit Euro, jedoch ist alles um ca. 30 % teurer wie bei uns daheim, weil die irische Wirtschaft bis vor ein paar Jahren so ein irres Wachstum hatte, dass die Iren die zweitbesten Verdiener in Europa nach den Luxemburgern wurden.

Von den hohen Preisen wollten wir uns aber nicht irritieren lassen, schließlich galt es diese einzigartige Reise zu genießen. Und genau das haben wir von der ersten Sekunde an getan.

Dublin ist ein nettes Städtchen und streift in den wichtigen Kategorien „nette Leute“ und „fesche Frauen“ gleich mal die volle Punktezahl ein. Die ebenfalls wichtige Kategorie „Essen“ wird auch super bedient, da die Iren von ihren Reisen jegliches Essen mit nachhause gebracht haben, das es auf der Welt gibt. Unter 15 Euro gibt’s aber höchstens ein Kebab oder einen BigMac. Das Bier ist in Irland besonders wichtig und auch gut, wie wir bald einmal festgestellt haben. Nightlife gibt es mehr als genug, an jeder Ecke wird gefeiert und Livemusik gespielt, auch unter der Woche ist was los bis zum Morgengrauen (das habe ich alleine erkundet). Bleibt noch das Wetter…Tja, da hatten wir Glück, denn nach wenigen Stunden unserer Anwesenheit kam die Sonne raus und sollte bis zu unserer Abreise nur noch planmäßig in der Nacht verschwinden. Nicht nur, dass wir in Irland schwitzten, die Genugtuung war noch größer, als ich hörte, wie kalt es in der Zwischenzeit daheim war.

beim ersten Spaziergang war es noch wolkig

beim ersten Spaziergang war es noch wolkig

...doch bald zog es auf...

...doch bald zog es auf...

...und dann war es nur noch genial!

...und dann war es nur noch genial!

Die Nächte sind übrigens aufgrund der hohen geografischen Breite um diese Jahreszeit recht kurz. Erst um zehn am Abend wird es finster. So konnten wir die langen Tage gut nutzen. Herumspazieren – Parks, Sehenswürdigkeiten und Leute anschauen.

alle gingen in den Park und genossen die sommerlichen Temperaturen - 25°

alle gingen in den Park und genossen die sommerlichen Temperaturen - 25°

Kids

Kids

die schöne Kathedrale des Nationalheiligen - St. Patrick

die schöne Kathedrale des Nationalheiligen - St. Patrick

Im Phoenix-Park, wo der alte Papst einst vor 1,2 Mio. katholischen Iren gepredigt hat

Im Phoenix-Park, dem größten Park Europas, wo der alte Papst einst vor 1,2 Mio. katholischen Iren gepredigt hat

Oft wird man angequatscht von den lieben Iren. Von frechen Mädels sowieso, aber auch von allen anderen möglichen Leuten, alle sind total kommunikativ und nett.

girls und wir

girls und wir

Das irische Englisch ist ganz gut zu verstehen. Je später es im Pub wird, umso schwieriger wird es dann, weil die Leute saufen schon SEHR viel…alkoholbedingetn Stress und Aggression hab ich dabei nicht bemerkt..

Guiness is good for you - and for me!

Guiness is good for you - and for me!

Insgesamt waren wir knappe 3 Tage in Dublin, diese haben wir echt genossen, zusammen und jeder auf eigene Faust – ganz unkompliziert, so wie es halt ist in Irland. Auch meine Mutter hat sich dabei sehr wohlgefühlt. Von Dublin aus sind wir dann 4 Tage ins Land hinausgefahren…

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